Der Fuchs steht: Das erwartet die Besucher beim "Burn the Fox"

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Seit Tagen bereiten die Helfer den Aufbau für das „Burn the Fox“ Festival am Bahnhof vor: 100 Kubikmeter Holz wurden für die Fuchsfigur in diesem Jahr verarbeitet, sie wird mehr als sieben Meter hoch sein.

Lüdenscheid – Schweißtreibend waren die Vorbereitungen für die zweite Auflage des „Burn the Fox“-Festivals in den vergangenen Tagen. Heute Abend, Samstag, geht die Party am Bahnhof los.

Zahlreiche Helfer schafften Buden, Wagen, Getränke und vor allem jede Menge Holz (100 Kubikmeter) für die mehr als sieben Meter hohe Fuchsfigur auf das Bahnhofsgelände. Dafür bauten die Helfer vom Verein Willi & Söhne nicht nur den Körper auf, sondern befüllten den auch mit haufenweise Holz und Geäst. 

Der Fuchskopf wird am Samstagmorgen draufgesetzt – bis dahin wurde er in der Tischlerei von Dennis Lewandowski in Meinerzhagen gefertigt und gelagert. Konstruiert hat ihn Linus Wortmann von KKW Architekten. 

Der Fuchskopf wurde in einer Tischlerei in Meinerzhagen gefertigt und dort aufbewahrt.

Heute Abend (Samstag) – mit Einsetzen der Dunkelheit – wird die imposante Statue im großen Stil abgebrannt. Erwartet werden wieder tausende Besucher; Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad bieten dafür die besten Voraussetzungen. Bis 1 Uhr nachts wird auf dem Gelände gefeiert, der Eintritt ist frei. Ein DJ wird den ganzen Abend für Musik sorgen. 

Bereits 2018 waren die Besucher in Massen zum Bahnhof geströmt, das Fest findet auf dem Gelände hinter der Fachhochschule Südwestfalen statt. Ab Samstagmittag wird die Bahnhofstraße ab der Abzweigung zur Straße Zum Weißen Pferd und bis knapp hinter der Fachhochschule für das Fest gesperrt. 

Los geht‘s bereits um 17 Uhr, dann zünden die Helfer des CVJM ein kleines Osterfeuer auf dem gegenüberliegenden Gelände an, dazu gibt‘s 25 Kilogramm Stockbrot für die Kinder. Doch auch für die Älteren gilt: „Es lohnt sich, früh zu kommen“, betonen Willis Söhne. 

Wer das nicht schafft, wird aber wohl trotz großen Andrangs bessere Aussichten haben als noch 2018: Denn in diesem Jahr bauen die Willis extra eine Holzbühne aus Paletten um den Fuchs auf, auf der etwa die Feuerkünstler und Musiker ihre Shows zum Besten geben werden. „Damit dieses Mal auch jeder was sieht“, sagt Matthias Czech (Willi & Söhne). 

Wie angekündigt, werden zwölf Künstler von Clowns & Company wieder eine große Feuershow präsentieren und die Gitarristen Burghard und Erkan den Abend – sowie das Anzünden der Fuchsfigur zur Abenddämmerung – musikalisch begleiten. Kleiden wollen sich Willis Söhne wie 2018 im Steampunk-Stil; und fordern auch die Besucher auf: „Verkleidung ist mehr als gewünscht!“ 

"Burn the fox"Festivaldie Party

Bier, Wein, Sekt und alkoholfreie Getränke sowie verschiedenes Essen finden die Besucher an den Streetfood- und Getränke-Wagen auf dem Gelände. Bezahlt wird mit Wertmarken: Erstmals können die in diesem Jahr vor Ort auch mit einer Girocard mit kontaktloser Bezahlfunktion gekauft werden. Dafür sorgt die Volksbank in Südwestfalen, die neben der Lüdenscheider Stadtmarketing GmbH einer der Hauptsponsoren des Festivals ist. 

BGLer helfen aus

Übrigens: Aushelfen werden an dem Abend in der ersten Schicht auch zahlreiche Schüler des Bergstadt-Gymnasiums. Damit löst der Abitur-Jahrgang sein Versprechen ein: Im Oktober 2018 hatte ein Rechte-Inhaber aus Süddeutschland den Schülern 3000 Euro in Rechnung gestellt, weil sie mit einem Partymotto Markenrechte verletzt hatten. 

Das Motto lautete wie ein 2012 gedrehter US-Jugendfilm. Der Verein Willi & Söhne reagierte damals schnell und großzügig – und bezahlte die Rechnung für die BGLer. „Wir freuen uns über die Hilfe“, sagt Czech. 

Ursprünglich hieß es, die Schüler sollten beim Aufbau des Fuchses helfen, „aber das wäre zu viel gewesen, wir wollten nicht, dass sie die schweren Hölzer schleppen“. Stattdessen werden die BGLer in den Hütten sein, verkaufen und am Sonntag beim Abbau helfen. „Das wird ein Spektakel!“

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