Brötchen und Erinnerungen

Frühstücksrunde für Piepenstock-Jubilare und Neu-Rentner

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Das Zusammensein mit den VW-/Audi-Jubilaren und den frischen Rentnern hat im Familienbetrieb Piepenstock eine lange Tradition. Am Freitag gab’s Lob und Glückwünsche vom Chef.

Lüdenscheid - „So, genug gefeiert, zurück an die Arbeit“ – einige der Geehrten sahen die kleine Jubilarfeier im Autohaus Piepenstock am Freitag ganz pragmatisch. Denn die Arbeit musste schließlich noch erledigt werden, egal, ob man seit 10, 20 oder 40 Jahren im Familienunternehmen tätig war.

Etwas gelassener gingen hingegen diejenigen in den Tag, die im Jahr 2017 Rentner geworden waren: Karl Josef „Jupp“ Menke (nach 47 Jahren im Betrieb) und Volker Geitmann, der sogar 49 Jahre im Unternehmen war. Dritte im Rentnerbunde, aber nur wenige Jahre dabei: Sabine Körning.

Es sei eine lieb gewonnene Tradition, betonte Dr. Michael Piepenstock zum Auftakt der Frühstücksrunde, die Rentner zu verabschieden und die Jubilare zu beglückwünschen. Zwischendurch blieb Zeit für Brötchen und Erinnerungen. Wie die an jenen Freitag, da der Lehrling zum Feierabend einen Kasten Bier holen sollte – „das war damals so“ – und ausnahmsweise der Seniorchef nach dem Rechten schaute – „der kam nieeee hier ‘runter“ – gehörten dazu. Jedenfalls landete der Bierkasten komplett im Container und das war’s dann mit dem lockeren Feierabend.

Eine Jubilarin war „ganz frisch“, als der Orkan Kyrill immer stärker wurde – und sie sei als einzige bis Feierabend geblieben, erinnert sie sich: „Ich hab’ nur gedacht, du darfst doch am ersten Tag nicht früher gehen.“

Von legendären Weihnachtsfeiern, bei denen der Nikolaus auf der Harley vorfuhr, schwärmte die Runde ebenfalls: „Das war immer schön.“ Und während die Gedanken in die Vergangenheit wanderten, tauchten auch jene Kollegen nochmals kurz auf, die „40 Jahre alt, aber schon 80 gearbeitet hatten“. Doch solche blieben nie lange genug, um zu den Jubilaren zu gehören.

Dr. Piepenstock ging selbst mit auf die Reise in die Vergangenheit, hatte er doch als „leidenschaftlicher Kettcar-Fahrer“ den Betrieb schon als Kind erfahren. Manch’ einer kannte ihn noch als „Lehrbub“. Und seine Dankbarkeit galt gerade denen: „Ihr habt mich alle zu einer passablen Gesellenprüfung gebracht.“

10 Jahre: Christina Opitz, Thomas Schwabach, Julian Becker und Daniel Herma; 20 Jahre: Martin Allenbacher; 30 Jahre: Stilianos Palestidis und Nicole Rüth; 35 Jahre: Nicola Piepenstock und Andreas Rüth. Drei Mitarbeiter halten der Firma seit 40 Jahren die Treue: Hans-Werner Liedtke, Norbert Radziej und Thomas Ritter.

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