Prozession mit etwa 500 Gläubigen

Fronleichnams-Gottesdienst im Lüdenscheider Rosengarten

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Mehrere hundert Gläubige nahmen an der Prozession teil.

Lüdenscheid - Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen feierten die heimischen Katholiken am Donnerstag im Rosengarten ihren festlichen Fronleichnams-Gottesdienst mit anschließender Prozession durch die Stadt.

„Das ist das erste Mal, dass wir morgens nicht mit besorgtem Blick nach oben geschaut haben“, freute sich Pfarrer Johannes Broxtermann beim Auftakt der Messe über „allerbeste Wetterbedingungen“. Der Stadt Christus zu zeigen und ihn den Menschen bewusst zu machen, sei Anliegen der Traditionsveranstaltung.

Mehrere hundert Gläubige folgten der Einladung der Pfarrei St. Medardus und ihrer vier Gemeinden zum Gottesdienst unter freiem Himmel und zur langen, farbenfrohen Prozession zur Kirche Maria Königin. Geistliche und Mitarbeiter, die Kommunionkinder und Messdiener aus den vier Gemeinden, die Pfadfinder, die katholische junge Gemeinde (KjG) und katholische Vereine waren vor Ort.

Die liturgische Ausgestaltung der Feier übernahm in diesem Jahr die Gemeinde St. Petrus und Paulus mit Gemeindereferentin Marita Franzen als Verantwortlicher. Stimmungsvoll umrahmten Band und Projektchor mit Aktiven aus allen Gemeinden die festliche Gottesdienstfeier. Die Predigt teilten sich Marita Franzen, die die Kommunionkinder aktiv in die Feierlichkeiten einbezog, und Johannes Broxtermann untereinander auf.

Anschaulich legte Marita Franzen dabei aus, was an Fronleichnam, dem Hochfest des Leibes und Blutes Christi, gefeiert wird. Auf die Monstranz mit der Hostie, dem verwandelten Brot, den (königlichen) Baldachin und die Prozession ging sie ein. „Die Hostie wird heute besonders gefeiert“, erklärte sie.

Erstmals hatten die Kommunionkinder eigens zum Festtag Fronleichnamsfahnen mit Abbildungen der Monstranz, der Dornenkrone oder von Kelch und Brot gefertigt. An der Geschichte des Tarzisius, der sein Leben für das Allerheiligste ließ, machte Johannes Broxtermann seine Ausführungen fest. „Wir ziehen durch die Straßen, um an das Heilige zu erinnern“, erklärte er. Christus wolle zu den Menschen getragen werden, auch zu denen, die ihm fremd geworden sind.

Singend und betend zogen schätzungsweise 500 Gläubige in langer Prozession durch die Stadt. Vom Rosengarten zog der lange Zug über den Sternplatz bis hin zur Kirche Maria Königin, wo die Gläubigen den Abschlusssegen erhielten. Die Kollekte des Tages war für die Missionsprojekte der Pfarrei in Indien, Burkina Faso und Togo bzw. Guatemala bestimmt.

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