Evangelischer Friedhof: 34 große Bäume gefällt

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Reichlich Kaminholz vom evangelischen Friedhof: An den vergangenen Tagen fällten Fachleute aus Kirchhundem 34 große Bäume entlang der Mathildenstraße.

LÜDENSCHEID - Auf dem evangelischen Friedhof sind an den vergangenen Tagen 34 große Bäume gefallen. Die Stadt sperrte die Mathildenstraße zwischen Grünewald und Weißes Pferd aus Sicherheitsgründen. Ab Mittwoch früh soll der Verkehr wieder normal fließen können.

Von Olaf Moos

Alle Bäume, die bis zu fünf Metern vom Fahrbahnrand entfernt gewachsen waren und als nicht mehr standsicher galten, fielen den Motorsägen zum Opfer. Wie Georg Cordes, Baumpfleger aus Kirchhundem, sagt, sei die Mehrzahl der 18 gefällten Fichten von Rotfäule befallen gewesen. Und ein Teil der 16 Laubbäume habe sich „irgendwann mal“ selbst gesät und seien durch Wurzelfäule gefährdet gewesen.

Aber nicht alle Bäume, die die Forstleute beseitigt haben, waren nach Cordes’ Angaben krank. „Einige standen auch in einem engen Verband und stützten sich gegenseitig. Hätten wir dort nur einzelne kranke Bäume entfernt, wäre der Rest möglicherweise bei Wind umgekippt.“ So sei die Aktion entlang der Mathildenstraße überfällig gewesen, um die Verkehrssicherungspflicht der Stadt erfüllen zu können. Cordes: „Einzelne Bäume hätten sogar den Bahndamm unterhalb der Mathildenstraße gefährden können.“

Mit schwerem Gerät gingen die Männer des Baumpflege- und Forstbetriebs Cordes aus Kirchhundem zu Werke.

Größere Verkehrsbehinderungen hat es nach LN-Informationen durch die Sperrung nicht gegeben. Am Montag räumten die Männer aus Kirchhundem die letzten Stämme und einen Berg Astschnitt von der Fahrbahn. Die Arbeiten sollen am Dienstagabend abgeschlossen sein. Ab Mittwochmorgen, sagte Georg Cordes, sei die Straße wieder frei.

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