„Aktion Aufschrei“: Friedensgruppe mahnt

Die Friedensgruppe Lüdenscheid ist mit der „Aktion Aufschrei! – Stoppt den Waffenhandel“ vor Ort im Einsatz.

LÜDENSCHEID ▪ Die Friedensgruppe Lüdenscheid hat den katholischen Friedenstag am 1. Januar genutzt, um auf die bundesweite Kampagne „Aktion Aufschrei! - Stoppt den Waffenhandel!“ aufmerksam zu machen.

In Abstimmung mit der Pfarrei St. Medardus waren zu den Gottesdiensten zum Jahreswechsel vor den fünf katholischen Kirchen Plakate aufgestellt, die für die Kampagne, sich gegen Rüstungsexport einzusetzen, warben. Allen Seelsorgern hatte man Info-Material mit Text- und Gebetsvorschlägen geschickt.

Die Aktion wird bundesweit von Kirchen und Gewerkschaften mitgetragen, Schirmherrin ist Prof. Dr. Margot Käßmann. Die Sprecher der Kampagne kommen von der Deutschen Friedensgesellschaft, der katholischen Friedensbewegung „pax christi“ und der evangelischen Initiative „Ohne Rüstung Leben“. Die Friedensgruppe will sich auch im neuen Jahr für die „Aktion Aufschrei“ einsetzen und unter anderem Unterschriften gegen Rüstungsexporte sammeln. Begründet wird dies damit, dass nach Informationen der Gruppe der Export von Kriegswaffen und Rüstungsgütern aus Deutschland 2012 mit 6,7 Milliarden Euro die Entwicklungshilfe der Bundesregierung, die den Angaben zufolge bei 6,4 Milliarden Euro lag, erneut überstiegen habe. Beim Neujahrsempfang der Stadt will man Spenden fürs Hammer Forum sammeln.

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