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"Fridays4Future" in Lüdenscheid: Teilnehmerzahl sprengt alle Erwartungen

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Von: Maximilian Birke

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Lüdenscheid - Große Klima-Demo auf dem Lüdenscheider Sternplatz: Marsch und Kundgebung verliefenam Freitag friedlich, wie die Polizei mitteilte. Statt der erwarteten 600 Teilnehmer kamen ersten Schätzungen zufolge 1000, um in der Innenstadt zu demonstrieren.

Die Fridays4Future-Kundgebung auf dem Lüdenscheider Sternplatz ist vorbei. Fast doppelt so viele Teilnehmer wie erwartet nahmen an dem Protestmarsch durch die Innenstadt teil. Die Polizei schätzt die Teilnehmerzahl auf 1000. Sie sicherte Straßen ab und eskortierte die Gruppe.

Nicht nur Schüler waren dabei, sondern auch zahlreiche Eltern, Lehrer, Arbeitnehmer und Großeltern. Leonard Ohle, Mitorganisator des Protestmarsches war beeindruckt: "Ich bin total überwältigt, wie viele Menschen heute wieder da waren. Es ist toll zu sehen, dass die Menschen sich für den Klimaschutz einsetzen – vor allem, weil es heute für viele Schüler Fehlstunden gab."

Das war aber nicht an allen Schulen der Fall. Eine fünfte Klasse der Richard-Schirrmann-Realschule beispielsweise besuchte die Kundgebung im Rahmen des Politikunterrichts. Die zehnjährige Josefine fasste zusammen: "Für mich war es heute hier sehr spannend und interessant. Ich wollte das unbedingt einmal miterleben."

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© Birke

Vom Sternplatz aus waren die Klimaaktivisten über die Knapper Straße in Richtung der Provinzialversicherung gezogen. Von dort aus ging es weiter über die Bahnhofstraße, die Altenaer Straße, dann über die Thünen- und die Corneliusstraße bis zur Werdohler Straße Ecke Loher Straße. Letzte Etappe auf dem Weg zurück zum Sternplatz war die Wilhelmstraße. Zum Abschluss fand eine Kundgebung auf dem Sternplatz statt.

Auf dem Marsch wurde es zwischenzeitlich unruhig. Einige der Autofahrer, die wegen der Demo warten mussten, taten dies mit laufendem Motor und legten sich so mit einigen Demonstranten an. Es blieb aber friedlich.

Die Kundgebung fand zum zweiten Mal statt – im Rahmen der Aktion „Globaler Klimastreik“. Die Organisatoren und die Polizei rechneten ursprünglich mit rund 600 Teilnehmern.

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