2013 war für die „Freunde“ ein Jahr der Sternstunden

2013 war für die „Freunde“ ein Jahr der Sternstunden

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Der Vorstand mit (l.) Bernd Kaiser sowie (3. - 9.v.l.) Dieter Dzewas, Christel Gabler, Gerrit Gabler, Thomas Cordt, Christiane Breite, Klaus Neumann und Martin Ahrens, mit im Bild Kassenprüfer Rolf Siebert (2.v.l.).

Lüdenscheid - Für die Freunde des Johannes-Busch-Hauses war das vergangene Jahr ein Jahr der Sternstunden. Drei Auszeichnungen und Preise bestätigten die Arbeit des Vereins, der zur Vollversammlung mit Wahlen, Berichten und kurzem Ausblick eingeladen hatte

Von Yasmin Alijah

Sie sind als „Verein des Jahres 2013“ beim Neujahrsempfang von Bürgermeister Dieter Dzewas ausgezeichnet worden, haben öffentliche Wertschätzung durch die Stadt erfahren und 2000 Euro als Geldpreis von den Stadtwerken Lüdenscheid erhalten. „Das war etwas Besonders“, erinnerte sich Geschäftsführer Thomas Cordt, der den Jahresbericht vorlegte.

Auszeichnung durch die SPD-Bundestagsfraktion in Berlin

Jüngst ging es nach Berlin, wo eine fünfköpfige Delegation des Vereins den zweiten Platz bei der Vergabe Otto-Wels-Preises für Demokratie vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann im Rahmen eines Festakts in Empfang nahm. „Dieser Preis der SPD-Bundestagsfraktion geht an Menschen, die sich besonders für Demokratie und Toleranz in unserer Gesellschaft engagieren“, erläuterte Cordt. Die Erinnerung an die Schreckensherrschaft der Nazis wachzuhalten, sich für Demokratie einzusetzen und das Bewusstsein junger Menschen dafür zu schärfen – dies gelang mit dem Projekt „Kultur als Mittel der Integration“ der Integrativen Kulturwerkstatt Alte Schule. „Wir haben ein Höchstmaß an Wertschätzung erhalten. Mein Dank gilt allen, die sich einsetzen, 300 Menschen mit Behinderung zu betreuen und zu fördern“.

Gemeinsame Auszeichnung mit den Turboschnecken

Dass es eine dritte Auszeichnung gab, berichtete Gerrit Gabler, der seinen Bericht aus dem Rehasport vorlegte: „Wir haben gemeinsam mit den Turboschnecken einen von sechs Preisen erhalten, die der Behindertensportverband NRW (BSNW) vergibt, sind damit Verein des Jahres“, sagte Gabler. Auch diese Würdigung zeige, dass die Arbeit Frucht trage und in die richtige Richtung gehe. Diese mit großem Engagement fortzusetzen, sei die Marschroute in diesem Jahr, unterstrich Cordt.

Verein hat alle Verbindlichkeiten abgelöst

Vorsitzender Klaus Neumann legte in Vertretung für Schatzmeister Klaus Erger den Kassenbericht vor: „Der Verein hat zum 31.Dezember 2013 alle Verbindlichkeiten abgelöst“, sagte Neumann. Positives Fazit auch hier. So war es kein Wunder, dass der gesamte Vorstand bei den Wahlen bestätigt wurde. Lediglich im Beirat wurde etwas nachjustiert. So bleibt Klaus Neumann Vorsitzender, Martin Ahrens sein Stellvertreter, Thomas Cordt Geschäftsführer und Klaus Erger Schatzmeister. Christiane Breite ergänzt den Beirat mit Dieter Dzewas, Christel Gabler, Gerrit Gabler, Frank Scheibe, Jens Hansen und Bernd Kaiser.

Teilnahme am Altstadtfest ist geplant

Positives berichtete auch Diana Geim, Leiterin des Kleinen Prinzen. Das Café im Museum sei beliebt und bestens besucht. Am Standort Luisenstraße zählen Mittagessen zum Hauptgeschäft: „Wir geben täglich 40 bis 60 Essen heraus“, berichtete Geim. Abends fülle sich das Lokal bei zahlreichen Vereinstreffen. „Guter Service, gute Angebote, die Kränzchen im Museum sind des Lobes voll“, ergänzte Bürgermeister und Beiratsmitglied Dieter Dzewas. Dankbar blicke der Verein auf seine Beteiligung an den Lichtrouten, am Altstadtfest sowie auf die Kulturwoche zurück. In diesem Jahr sei die Teilnahme am Altstadtfest geplant, ebenso die Zusammenarbeit mit den Gedenkzellen am 16. September für eine Gedenkveranstaltung zur Euthanasie-Gesetzgebung vor 75 Jahren. Ein einwöchiges Sommercamp mit buntem Programm soll während der Werkstattferien stattfinden.

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