„Fit fürs Leben“: 15 Jahre christliche Hauptschule

Die Freie Christliche Hauptschule Am Schäferland feiert in diesem Jahr 15. Geburtstag.

LÜDENSCHEID ▪ Bewegung, Wissen, Ernährung, Beziehung, Kreativität und Gott – all das macht fit fürs Leben, findet die Freie Christliche Hauptschule Lüdenscheid und stellt diese Schlüsselworte in den Mittelpunkt ihres Geburtstagsjahres.

1998 gegründet, feiert sie in diesem Jahr am Schäferland als Nachbar der Freien Christlichen Realschule 15-jähriges Bestehen. Selbstbewusst, und in dem Wissen, in einer kleiner werdenden Schulnische ein im Grunde unverzichtbares Angebot zu machen. „Wir merken's jedes Jahr: Wer in der Grundschulzeit ins Hintertreffen gerät, hat bei uns einen neuen Motivationsschub“, sagt Schulleiter Wolfgang Mattstedt (56). Hauptschule, so sagt er, sei nach wie vor eine Option, auch in Lüdenscheid. Das will man in diesem Jahr verstärkt in die Öffentlichkeit bringen.

„Hier sind die Kinder in der Lage, Erfolgserlebnisse zu haben – das tut der Mehrheit richtig gut“, hat der engagierte Pädagoge festgestellt. Mit Spannung erwarten er und seine zehn Kollegen die heiße Anmeldungsphase, die morgen mit dem Infotag beginnt. Am 4. Februar ist Anmeldetag. In der einzügig betriebenen Schule sind 26 Plätze zu vergeben; in „richtig guten Jahren“ meldeten sich darauf 50 oder 60 Interessenten, zuletzt waren es rund 40. Wer sich für eine frei-christliche Schullaufbahn entscheidet, zahlt, als Richtwert, 110 Euro Schulgeld im Monat. Eine Unterstützung ist möglich.

„Fit fürs Leben“ lautet das pink-blau umgesetzte Schulmotto, illustriert durch eine stilisierte Gestalt, die schwungvoll über eine Brücke eilt. Übers Jahr wird Fitness gefördert: Bei Mattenfußball, Tischtennis und Wandern wird man „fit durch Bewegung“, auf Sprachreise nach England und bei der Phänomenta „fit durch Wissen“. Team F, das Unterstützungsteam für Familie, macht „fit für Beziehung“ und die Projektwoche „fit durch Kreativität“. Die Abschlussfeier am 1. Dezember steht unter der Überschrift „fit mit/durch Gott“.

„Wer das Angebot ergreift, hat alle Chancen“, weiß Wolfgang Mattstedt und freut sich auf ein Wiedersehen mit Ehemaligen am 5. April, die aus ihren Chancen das Maximale gemacht haben – wie die Abgängerin von 2004, die ihr Psychologiestudium abgeschlossen hat, oder die Betriebswirtin, die hier Karriere in einer Firma macht.

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