Foucault'sches Pendel schwingt

Phänomenta ist offiziell eröffnet

Offizielle Eröffnung der Phänomenta mit erstem Blick auf das schwingende Pendel.

Lüdenscheid - „Sie alle zusammen sind die Phänomenta und das Technikzentrum“, begrüßte der WDR-Journalist Matthias Bongard die große Runde im Versammlungsraum. Fast alle, die sich um das Entstehen und die Fortentwicklung des Hauses verdient gemacht haben, waren zur offiziellen Eröffnung dort zusammengekommen.

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin war dazu nach Lüdenscheid gereist und entschuldigte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft mit Terminen. Einzelne Namen nannte Bongard nicht – die Vielzahl hätte das Programm der Feierstunde gesprengt. So blieb es bei zwei Talkrunden, deren prominente Teilnehmer im Dialog den Werdegang und die Ziele des Gesamtprojekts der Denkfabrik skizzierten, musikalisch gut und originell eingerahmt von den Musikfreunden Schreibershof (nahe Drolshagen).

Anhaltenden Applaus erhielten aber zwei der Gäste. Dr. Walter Hueck als geistiger Urheber der Idee des Lüdenscheider Foucault’schen Pendels war gestern dabei, als der Pendelraum erstmals öffentlich zugänglich wurde. Entworfen hat es der Altenaer Architekt Linus Wortmann. Entstanden wäre es ohne den Einsatz der Stadt allerdings nicht, wie Phänomenta-Leiter Johannes Pöpping offen sagte: „Allein hätten wir das nie gemacht.“

Offizielle Eröffnung der Phänomenta, mit NRW-Wirtschaftsminister Duin

Gäste und Teilnehmer der Talkrunde waren Unternehmer und die Vorsitzenden der Verbände, die sich um die Phänomenta und das Technikzentrum geschart haben, darunter Kostal und Erco, AGV und SIHK. Sie alle eint die Hoffnung, über die Denkfabrik den Nachwuchs zu gewinnen, die die Firmen in naher Zukunft immer nötiger haben werden. Der Region drohe ein dramatischer Bevölkerungsverlust, so SIHK-Präsident Harald Rutenbeck.

Die Phänomenta selbst hat ein ureigenes Interesse, möglichst viele junge Menschen in ihre neuen Räume zu bewegen. 100 000 bis 110 000 Besucher pro Jahr sind das erklärte Ziel, wenn die Austellung sich auch in Zukunft selbst tragen will, wie Stiftungsratsvorsitzender Helmut Kostal deutlich machte. - Von Florian Hesse

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