Sichtungen rund um Lüdenscheid

Mit Fotos! Leser berichten von ihren Begegnungen mit Schlangen

Lüdenscheid – Nach dem Bericht über die 1,50 Meter große Schlange am Straßenrand meldeten sich weitere Leser, die in den vergangenen Tagen und Wochen Schlangen in und um Lüdenscheid beobachtet haben.

Nicht immer ist eindeutig klar, um welche Arten es sich handelt. Fest steht aber: Einer Schlange zu begegnen, hinterlässt bei vielen Menschen nachhaltigen Eindruck. 

Die 1,50 Meter große Schlange, die eine Leserin für eine Rattennatter hielt. 

So wie bei Cathrin Schäfer, die am 21. Juli in Rosmart zwei Reptilien beobachtete, von denen sie eins fotografierte und bei Facebook zur Diskussion stellte. Aus sicherer Entfernung lichtete sie die Schlange mit dem Smartphone ab. 

„Sie sah schwarz-grün aus mit einem Zackenmuster. Der Kopf war heller, aber noch näher heranzugehen, habe ich mich nicht getraut.“ Vermutlich handelt es sich bei dem abgebildeten Exemplar um eine Ringelnatter. 

Diese Schlange entdeckte Cathrin Schäfer in Rosmart. 

Ziemlich sicher ist Detlev Simon, dass das Tier, das er im Bereich Nattenberg am alten Hammerwurfplatz beim Fressen fotografierte, eine Ringelnatter ist. Zum gelungenen Foto dichtete Simon Überschriften wie „Diese Kröte müssen wir schlucken!“ oder „Frosch im Hals“.

Ringelnatter mit Kröte im Maul. 

Eine Lüdenscheiderin erinnert sich an eine Begegnung im Wildgehege Mesekendahl auf Schalksmühler Gemeindegebiet. „Wir haben zwei riesige Schlangen im Wald gesehen. Die hatten allerdings einen gelben Ring um den Hals.“ 

Diese Schlangen sind im MK heimisch

Oliver von Ameln, Vorsitzender des Hegerings Lüdenscheid, hat Ringelnattern im eigenen Garten. „Wir haben neulich an unserem Komposthaufen mehrere gefunden. Meine Kinder haben an den Schlangen große Freude.“ Der Hegerings-Vorsitzende weist darauf hin, dass Ringelnattern nicht angefasst werden sollten. Es könne aber vorkommen, dass sie zum Beispiel gerettet werden müssen. Oliver von Ameln: „Dann empfehle ich Handschuhe. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich die Natter mit der Entleerung ihrer sogenannten Postanaldrüsen zur Wehr setzt. Das tut zwar niemandem etwas, stinkt aber erbärmlich und lässt sich stundenlang kaum abwaschen.“ 

Der Sohn von Oliver von Ameln hat eine Ringelnatter entdeckt. 

Nicht die geringste Angst vor Schlangen hat Renate Greiling. In ihrem Garten leben zwei Blindschleichen und wie sie sagt „mindestens eine Ringelnatter“. Sie hat kurz aufeinander zwei Schlangenhäute gefunden. „So schnell häuten die sich nicht“, sagt sie. Die Ringelnattern bewohnen seit ein paar Jahren den Komposthaufen der Greilings am Vogelberg. 

„Ich habe eines der Tiere entdeckt, wie es, eingerollt in einem kaputten Blumentopf oben drauf lag.“ Ein anderes Mal sei eine Schlange durch den Lichtschacht in den Keller gefallen. Und als ihr Mann Ernst Martin einmal im Schatten saß, habe er zugesehen, wie sich die Natter ganz langsam außen am Komposthaufen nach oben schlängelte.

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Thorsten Faust ist regelmäßig in der Natur unterwegs. In der vergangenen Woche sei er beim Joggen an der Talsperre Fülbecke einer schwarzen Schlange mit einer Körperlänge von 60 bis 80 Zentimetern begegnet, die sich Richtung Wasser schlängelte, berichtet er. „Wenn ich von der Verse rauf zur Fürwigge laufe, habe ich schon sehr oft Schlangen gesehen, meist sehr kleine und auch oft von Autos überfahrene. Eine größere ist mir auch schon an der Verse über den Weg gekrochen, ich war Gott sei Dank ausnahmsweise auf dem Rad unterwegs. Die Schlange bäumte sich auf und ich hab mich mächtig erschrocken, da ich es zuerst als Ast wahrgenommen hatte“, sagt Faust. 

Aufruf an unsere Leser

Haben Sie auch eine Schlange im Märkischen Kreis entdeckt oder sogar fotografiert? Dann schicken Sie uns Ihre Geschichte und/oder Ihr Foto per E-Mail an ln@mzv.net. Telefonisch erreichen Sie uns unter Tel. 02351/158209.

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