„Geld macht nicht satt“

Thorsten Haering (Sparkasse), rechts, lobte die Kreativität der Fotografen.

Lüdenscheid - Von der Idee bis zum fertigen Bild braucht’s auch schon mal drei Monate: Am Montagvormittag eröffneten die Mitglieder des Fotoclubs Halver in der Hauptstelle der Lüdenscheider Sparkasse ihre Fotoausstellung. Das Thema: Geld.

„Ich bin überrascht und begeistert von den kreativen Ideen“, so Thorsten Haering (Sparkassenvorstand) bei der Eröffnung der Ausstellung mit Blick auf Fotografien, die Namen tragen wie „Angeschlagene Bank“, „Sparstrumpf“ oder auch „DM-Schnipsel“. Insgesamt 28 davon sind am Sauerfeld ausgestellt und können während der Öffnungszeiten der Sparkasse besichtigt werden.

„Die Bearbeitung mit Bildbearbeitungsprogrammen war nicht einfach“, so Rainer Herberg, Vorsitzender des Vereins, „die Programme haben sich mitunter geweigert, Geldscheine fotografisch zu bearbeiten.“ Seit Anfang des Jahres beschäftigten sich die Mitglieder des Fotoclubs mit dem Thema. Anlass für dieses Thema sei die Wiederauferstehung des Fotoclubs gewesen: „Als gemeinnütziger Verein braucht man ein Konto, also ab zur Sparkasse. Und da lag das Thema ,Geld’ ja nahe.“ Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat treffen sich die Fotografen ab 19 Uhr in den Heimatstuben in Halver. Dort stellen sie ihre Ideen vor, diskutieren, helfen sich gegenseitig bei der Umsetzung oder betrachten die eigenen Werke mit Selbstkritik. Mitstreiter sind jederzeit gern gesehen, ganz gleich, ob mit Handykamera oder teurer Spiegelreflex.

Die 28 Bilder in der Sparkasse sind noch bis zum 18. November zu sehen, darunter auch nachdenklich machende Werke wie jenes des Fotografen Peter Suck, das den Titel trägt: „Geld macht nicht satt“.

Als nächste Aufgabe haben sich die Halveraner Fotoclubmitglieder das Thema „Kindheitserinnerungen“ vorgenommen – „gar nicht so einfach“, so Rainer Herberg, „man hat ja meistens keine Fotos von sich als Kind.“

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