Pendel-Sockel nimmt Form an

Nach Ausschachtungsarbeiten geht’s jetzt nach oben auf der Phänomenta-Baustelle, und zwar bis auf 75 Meter.

Lüdenscheid - Der Schotter, auf der die Betonplatte aufgetragen wird, ist verteilt, die drei Stützen, auf denen das Foucaultsche Pendel ruhen wird, sind ebenfalls bereits vorbereitet und zu sehen. Der Pendel-Sockel auf dem Erweiterungsgelände der Phänomenta nimmt Formen an.

Standen zunächst die vorbereitenden Abriss- und Ausschachtungsarbeiten im Vordergrund, so geht es nun steil nach oben, und zwar bis auf eine Höhe von 75 Metern.

Phänomenta-Pressesprecherin Dunja Landi gab jetzt einen kurzen Überblick zum aktuellen Stand der Dinge. Bekanntlich vergrößert sich die Phänomenta um rund 2000 auf 4000 Quadratmeter und um eben 75 Meter in die Höhe. Neue Experimente und Exponate kommen hinzu. Anfang Oktober erfolgte die Grundsteinlegung. „Wenn der Winter mitspielt und nicht zu lang andauert, könnte der Turm in seiner Rohfassung Mitte nächsten Jahres stehen.“ Eine Kunststoff-Membran wird die Stahlkonstruktion umhüllen. Für die Beleuchtung sorgt die Lichtfabrik Erco. Der Altenaer Architekt und Baumeister Linus Wortmann zeichnet für die Gestaltung des Turms verantwortlich. Die offizielle Eröffnung ist für 2015 geplant.

Auch der Weg zum Pendel und der Schacht für den Fahrstuhl im Neubau ist bereits zu erkennen, ebenso der Bereich, in dem die Lüftungszentrale, der Lagerraum, die Garderobe mit Schließfächern und die Toiletten untergebracht werden. Weitere Umbauarbeiten und neue Experimentier-Stationen sollen im Rahmen des Regionale 2013-Projekts „Denkfabrik“ die Phänomenta noch attraktiver machen und die Besucher weit über die Region hinaus für die Technik und ihre Möglichkeiten begeistern.

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