SPD formuliert 123 Forderungen für die Zukunft - Vorschläge noch möglich

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SPD-Bürgermeister-Kandidat Sebastian Wagemeyer setzt auf ein Beteiligungsprogramm.

Lüdenscheid - „Lüdenscheid: Mein Zuhause.“ Unter dieser Überschrift haben die Lüdenscheider Sozialdemokraten ihren Entwurf für ein Programm zur Kommunalwahl am 13. September formuliert.

Bereits im vergangenen Jahr haben die Vorbereitungen zur Erstellung des Programms begonnen. Hierfür hatte die Lüdenscheider SPD eigens ein „Pop-Up-Büro“ in der Oberstadt angemietet, um dort mit Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Einzelpersonen zu verschiedenen Themen ins Gespräch zu kommen.

„Dieses Programm ist ein Beteiligungsprogramm“, so SPD-Bürgermeisterkandidat Sebastian Wagemeyer, der mit Fabian Ferber, Jens Voß, Philipp Kallweit und Barbara Scheidtweiler zum Programm-Redaktionsteam gehört.

„In zahlreichen Veranstaltungen und schließlich corona-bedingt im Internet haben wir zahlreiche Vorschläge für Lüdenscheids Zukunft aus der Bevölkerung erhalten.“ Alleine die Stadtteilumfrage, die zu Beginn des Jahres durchgeführt wurde, brachte über 200 Rückmeldungen im Internet. 

123 einzelne Forderungen reihen sich in den Zukunftsplan der Sozialdemokraten ein. Der Entwurf soll auf einer Vorstandssitzung am 24. Juni beschlossen werden. „Wir hätten gerne weitere öffentliche Veranstaltungen zur Programmfindung durchgeführt, um die Bevölkerung stärker zu beteiligen“, erklärt Ferber. „Die Corona-Krise hat unseren Plan leider verändert. Dennoch können bis zum 20. Juni über das Internet Vorschläge, Kritik und Ergänzungen zum Entwurf eingebracht werden.“ Die Adresse lautet: programm.spdluedenscheid.de

Für Wagemeyer und Ferber ist die Entstehungsgeschichte des Programms eine Blaupause für die politische Arbeit der Zukunft: „Wir wollen, dass die Arbeit des Rates transparenter und beteiligungsorientierter stattfindet. Die Erfahrungen, die wir bei der Erarbeitung des Wahlprogramms gemacht haben, zeigt, dass sich viele Menschen für ihr Zuhause interessieren. Deswegen sollten wir nach der Wahl nicht aufhören, die Menschen mitzunehmen.“

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