Otto Ersching von den Lüdenscheider Linken fordert Aufklärung

Forderung ans Klinikum Lüdenscheid: Niemand darf in der Notaufnahme länger als 30 Minuten warten

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Lüdenscheid - „Was ist los im Klinikum Lüdenscheid?“, fragt Otto Ersching von den Lüdenscheider Linken. Die unklare Situation im Krankenhaus-Konzern und das Schweigen zu den Vorgängen sind für die Linken nicht hinnehmbar. 

Ersching: „Die Bürger haben ein Recht auf Aufklärung.“ Neben den Wirtschaftsdiensten Hellersen (Widi), die nur mit einer Bürgschaft des Kreises gerettet werden konnten, verweist Ersching auf die Brandschutzmängel und die Situation in der Notaufnahme. 

„Der Brandschutz ist nach Auffassung der zuständigen Aufsichtsbehörde im Klinikum nicht gewährleistet. Das Klinikum – Träger ist der Märkische Kreis – klagt gegen die erlassenen Auflagen der Bauaufsicht. Stundenlange Wartezeiten von akut Erkrankten in der Notaufnahme sind die Regel“, schreibt Ersching. 

Er fordert Bürgermeister Dieter Dzewas und Landrat Thomas Gemke auf, öffentlich Stellung zu nehmen. Die Notaufnahme sei zudem so aufzustellen, dass kein Patient länger als eine halbe Stunde auf eine Behandlung warten muss.

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Kommentare

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Kommentare

Andreas SchmidtAntwort
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Wenn Dir danach ist, im Notfall so einen Ärger zu bekommen, bitte sehr, bestelle Dir so eine Truppe ins Haus, wenn das der neue Standard in Deutschland jetzt wird. Die kann dann bei Dir Inspektor Columbo spielen, statt den medizinischen Notfall zu bearbeiten. Ich kann darauf ebenso gut verzichten wie die meisten Bürger, denn da geht es selbst beim Militär zumindest in Deutschland, Belgien und den USA freundlicher zu. Wer so einen Auftritt will, kann sich ja russische Militärsanitäter holen oder in die Fremdenlegion eintreten. Wie man auch auf solche beschimpfenden und beleidigenden Kommentare hier gern verzichten würde, wenn hier jemand mal Tacheles redet statt Etatismus zu verbreiten. Fa. Falck bekam sowas übrigens vor gar nicht so langer Zeit noch pannenfrei und viel freundlicher und im Vergleich hochprofessionell hin als die Dame von der Feuerwehr in diesem Fall. Vielleicht ist Privatisierung heutzutage manchmal doch keine so schlechte Idee, auch wenn der Rettungsdienst früher auch kommunal pannenfrei lief. Aber da wurden ja auch noch keine Filme für scheinbar Kampagnen mit problematischen Nebenwirkungen gedreht. PS: wenn man so superschlau ist, dass man überhaupt keine wichtigen Ergänzungen zu Unfallhergang oder Krankengeschichte von Angehörigen wünscht, wozu braucht man dann überhaupt noch Angaben beim Notruf (die der nachlässige Anrufer in diesem Fall zum Ärger seiner Verwandten scheinbar fahrlässig oder vorsätzlich fast völlig unterlassen oder verfälscht gemeldet hat)? Was privilegiert diesen Anrufer und dessen möglicherweise falschen Auskünfte und potentielle Hintergedanken, die minutenlang angehört werden, gegenüber engsten Angehörigen, die komplett schweigen sollen, selbst wenn der Einsatz deshalb schiefzulaufen droht?

dersichfragendeAntwort
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@reloaded:
Lassen Sie es gut sein - es ist hoffnungslos. Herr Schmidt zeigt hier offensichtlich (.... - darf man hier nicht schreiben) Verhalten. Er ist deshalb nicht fähig, andere Sichtweisen und Standpunkte zu verstehen oder nachzuvollziehen. Er ist sich selbst das Maß aller Dinge.

reloadedAntwort
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Sie merken echt gar nichts mehr