Ein kleines Netzwerk helfender Hände

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Freuen sich auf die Benefizveranstaltung (von links): Maidi Langenbartels, Marion Görnig, Uli Tütemann (Wir hier) sowie Anita Pfeiffer und Peter Nehrenheim (Suchtberatung).

Lüdenscheid - Knappe eineinhalb Jahre ist das letzte Benefizkonzert her, Zeit für den Förderverein der Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werkes, ein neues Projekt auf die Beine zu stellen. Einmal mehr greifen viele helfende Hände (und Stimmen) mit ins Rad – und das gern.

Am Sonntag, 1. Februar, werden um 17 Uhr die Türen der Museen an der Sauerfelder Straße für den „Karneval der Kulturen“ geöffnet. Auf dem Programm stehen an diesem späten Nachmittag Tanz, Musik und Texte. „Wir wollten eine Veranstaltung in den Museen machen und das gemeinsam mit dem Verein ,Wir hier’“, erläutert Anita Pfeiffer, 2. Vorsitzende des Fördervereins.

Aus den Anfängen der Benefizveranstaltungen für die Suchtberatungsstelle ist inzwischen ein kleines Netzwerk entstanden. „Man lernt diesen auf der einen Veranstaltung kennen und jemand anderen auf der anderen. So erweitert sich ständig der Kreis“, freut sich der Förderverein, dass diesmal aus den Reihen des Vereins „Wir hier“ die tamilische Folkloregruppe „Sanbari & Friends“ dabei ist.

Das Musikerduo Deniz und Tlako – der versierte Baglama-Spieler und der Sänger – , das sich in dem multikulturellen Verein „Wir hier“ getroffen und gegründet hat, spielt ebenfalls auf. Unter der Leitung von Johannes Koch ist zum „Karneval der Kulturen“ die Folk- und Popgruppe Monday Monday zu Gast, ebenso das Vokalensemble Intermezzo unter der Leitung von Maidi Langenbartels.

Mit an Bord ist auch wieder die VHS-Geschichtenschmiede. „Die Autorin Bärbel Wengenroth kommt und liest eine Flüchtlingsgeschichte. Christel Plate aus Halver bringt eine Geschichte aus Peru mit, außerdem gibt’s eine italienische Liebesgeschichte“, so VHS-Leiterin Marion Görnig.

Der Eintritt am 1. Februar ist frei, Spenden sind ausdrücklich erwünscht. Ohne Spendengelder ist eine Stelle innerhalb der Suchtberatung und damit die Arbeit der Einrichtung gefährdet, für die die Suchtberatung einen Eigenanteil in Höhe von 10 000 Euro jährlich aufbringen muss. - rudi

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