Neue Lichtrouten für einen Euro - wer macht mit?

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Das Lichtrouten-Kollektiv stellt sich vor.

Lüdenscheid – Sie nennen sich Lichtrouten-Kollektiv, wissen sehr genau, dass sie noch in den Kinderschuhen stecken und haben ein gemeinsames Ziel: 2021 soll das Lichterspektakel wieder das herbstlich-dunkle Lüdenscheid erhellen. Und dafür könne jeder Lüdenscheider etwas tun.

Der „harte Kern“ stellte sich in der „Wunderkammer“ der Museen vor. In den beständig auf und ab flammenden Projektionen des Lichtkünstlers Robert Sochacki präsentierte sich der neue Förderverein mit seinen Vorsitzenden Wolfgang Teipel, Cornelia Amtenbrink, Antje Seltmann und (in Abwesenheit) Susanne Meermann zusammen mit weiteren Mitstreitern. Allesamt sind sie Assistenzen bei den Lichtrouten 2018 gewesen und wollen nun den Geist des Festivals durch die Jahre tragen.

„Wir Assistenzen sind letztes Jahr zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen. Mal so richtig nah dran zu sein, das war das Spannende“, sagt Antje Seltmann, und in ihren Augen leuchtet die Begeisterung mit. 40 000 Besucher seien beim Festival gewesen, und den Schwung gelte es nun, auszunutzen, damit nicht wieder fünf Jahre bis zu den nächsten Lichtrouten vergehen.

Wie so vieles im (berg)städtischen Leben hängen die Lichtrouten nicht nur am ehrenamtlichen Engagement vieler, sondern vor allem am Geld. In den nächsten Wochen will das Lichtrouten-Kollektiv Ideen entwickeln, „wie man auf die Leute zu gehen kann. Wenn nur jeder Lüdenscheider einen Euro spenden würde“, käme das Kollektiv dem Ziel, selbst 2021 einen Künstler und seine Installation bezahlen zu können, ein gutes Stück näher.

Bürgermeister und LSM als Veranstalter habe man mit im Boot. „LSM bleibt natürlich Veranstalter, aber wir treten an, um Spenden für die nächsten Lichtrouten zu sammeln. Und dafür brauchen wir die Unterstützung der Lüdenscheider“, so Wolfgang Teipel. Die ersten Ideen liegen bereits in der Rohfassung auf dem Tisch. Ganz aktuell wird ein Stückchen Lichtroute am Samstagabend zum Stadtfest auf der Stirnwand des Rathauses zu sehen sein. 

Anfang Oktober will das Lichtrouten-Kollektiv eine ähnliche Veranstaltung inszenieren wie Anfang April, als der Lichtkünstler Robert Sochacki zu einer One-Night-Gallery ins Foyer der Museen bat und dort quasi als Vorgeschmack auf die „Wunderkammer“ eine schillernde Projektion an die ehrwürdigen Mauern warf. Der Künstler wird aller Voraussicht nach selbst dabei sein.

„Wir können uns zum Beispiel auch vorstellen, Vorträge zu halten über die Lichtrouten und ihre Hintergründe bei Vereinen und Verbänden in der Stadt“, schaut Cornelia Amtenbrink in die Zukunft. Lichtkunst-Stückchen gegen eine kleine Spende, illuminierte Veranstaltungen, Stammtische – Ideen gibt es viele. Nun gilt es, möglichst viele Lüdenscheider zu bewegen, mitzumachen, solange der Geist der Lichtrouten noch durch unsere Stadt schwebt. „Wir sind kein Verein im eigentlichen Sinne mit Mitgliedsbeiträgen und so, jeder ist willkommen, der uns unterstützen will“, sagt Wolfgang Teipel. Die Gemeinnützigkeit ist anerkannt.

Kontakt

Spendenkonto bei der Sparkasse Lüdenscheid

IBAN DE 4585 005 0000 4243 17

Kontakt: Wolfgang Teipel, Schubertstraße 93 Tel. 0 23 51/78 134

mobil: 0160/55 11 339

e-Mail: wolfteipel55@gmx.de

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