NRW-Fördergelder fließen

Finanzspritze für die Lüdenscheider City

Fotomontage Geldspritze für das Lüdenscheider Rathaus
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Im Lüdenscheider Rathaus ist die Freude über die Fördergeldzusage für die Stärkung der Innenstadt groß.

Das Land NRW hält sein Versprechen und bewilligt zügig Fördergelder zur Stärkung von Innenstädten. Auch Lüdenscheid gehört zu den Empfängern.

Lüdenscheid - Corona beschleunigt viele Entwicklungen: Erst im Oktober hatte die Verwaltung vom Rat grünes Licht bekommen, einen Förderantrag für Gelder aus dem NRW-„Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte“ auf den Weg zu schicken. Am Freitag kam bereits die Zusage von Heimatministerin Ina Scharrenbach, dass für Lüdenscheid 372 162 Euro Fördergelder bewilligt seien.

In einem ersten Schritt gibt das Land 40 Millionen Euro an 129 Kommunen. Wegen der guten Resonanz werde die Frist für die Vorlage der Förderanträge bis zum 30. April verlängert. Es stünden, so die Ministerin, weitere 30 Millionen Euro zur Verfügung: „Damit können Städte und Gemeinden auf Entwicklungen reagieren, die sich aktuell ergeben.“

„Gutes Zeichen in schwierigen Zeiten“

Im Rathaus war die Freude über die Fördergeld-Zusage „wirklich groß“, sagte Stadtsprecherin Marit Schulte und zitierte Martin Bärwolf, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, mit den Worten: „Ein gutes Zeichen in schwierigen Zeiten.“ Die Stadt muss bei den geförderten Maßnahmen einen Eigenanteil von zehn Prozent tragen. Wie man mit dem Geld die Innenstadt stärken will, hatte die Verwaltung seinerzeit erläutert (wir berichteten). Dazu gehört die Möglichkeit, leer stehende Ladenlokale vorübergehend an- und vergünstigt weiterzuvermieten. So könnte man Start-ups fördern und frequenzbringende Angebote. Auch langfristige Weichenstellungen werden möglich, etwa die Idee, einen neuen städtebaulichen Lösungsansatz für die Parkpalette Turmstraße zu finden – im Wege einer Zukunftswerkstatt. Darüber hinaus sind auch die Außenanlagen des Kulturhauses Teil einer entsprechenden städtebaulichen Betrachtung und Planung.

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