Flugzeugabsturz in Iserlohn-Sümmern

Eine Tragfläche des Segelflugzeuges riss beim Aufprall ab. Die Feuerwehr befreite den eingeklemmten Piloten.

ISERLOHN ▪ Beim Absturz eines Segelflugzeugs in Iserlohn-Sümmern ist am Samstag um 10.15 Uhr ein 59 Jahre alter Mann schwer verletzt worden. Nach Darstellung der Polizei kam es durch einen Fehler des Flugschülers aus Hohenlimburg beim Landeanflug zum Absturz.

Der Segelflugschüler habe die Landeklappen beim Landeanflug zu früh ausgefahren. Dadurch streifte das Flugzeug mit den Tragflächen die Bäume und stürzte senkrecht zu Boden. Der Mann wurde im Wrack eingeklemmt und durch die Feuerwehr befreit. Er kam schwer verletzt in ein Krankenhaus, Lebensgefahr besteht nach Angaben der Iserlohner Feuerwehr nicht. Die Schadenshöhe beträgt rund 3000 Euro.

Im ersten Notruf, der bei der Feuerwehr Iserlohn eingegangen war, war die Rede von zwei eingeklemmten Personen. Dies bestätigte sich aber nicht. Der Flugschüler war alleine in der Maschine. Er musste durch die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Während der gesamten Rettungsarbeit wurde der Pilot durch den Rettungsdienst versorgt. Anschließend erfolgte der Transport mit einem Rettungswagen aus Menden in Begleitung der Mendener Notärztin in ein Mendener Krankenhaus.

Zu dem Absturz kam es, als der Flugschüler Kurs auf die Landebahn nahm, allerdings zu früh auf die Anweisung seines mit ihm über Funk verbundenen Fluglehrers reagierte, die Landeklappen auszufahren. Das Leichtflugzeug kam in Berührung mit den Baumwipfeln am Ende der Landebahn, geriet außer Kontrolle und prallte auf den Boden.

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