Flüchtling aus MK will unbedingt arbeiten und erhält drei Jobangebote nach Hilferuf

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Khalil Kraydieh aus dem Libanon bekommt in Lüdenscheid seine Chance.

Lüdenscheid - Ein Happy End steht bevor: Als einer von sehr wenigen Flüchtlingen ohne Aufenthaltserlaubnis hatte Khalil Kraydieh, verheiratet und Vater von zwei Kindern, es geschafft, eine Ausbildung zu absolvieren.

Der frisch gebackene Kfz-Mechatroniker ist trotzdem nicht vor der Abschiebung in den Libanon sicher – es sei denn, er findet eine Anstellung in seinem gerade erlernten Beruf. 

Die Veröffentlichung der Geschichte Khalils und seiner Familie in der Montagsausgabe unserer Zeitung hat zahlreiche positive Reaktionen bewirkt. Jobangebote kamen aus Plettenberg, Halver, sogar aus Attendorn – und von der Werkstatt Automobile Theisen In der Dönne nahe der Autobahnauffahrt Lüdenscheid Nord. 

Begleitet von seinem Betreuer, dem pensionierten Lehrer Franz Schacht, stellte sich Khalil Kraydieh am Dienstag bei Thomas Theisen vor. Das Ergebnis lässt den Familienvater aus dem Libanon hoffen: Für die kommende Woche haben der Kfz-Meister und der Bewerber eine einwöchige Probearbeit vereinbart. 

Franz Schacht: „Es sieht so aus, als ob alles klappt.“ Khalil Kraydieh äußerte sich im LN-Gespräch überglücklich. „Ich bin unendlich dankbar!“

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