Flucht vor der Polizei endet hinterm Zaun

LÜDENSCHEID ▪ Man darf nicht gerade stolz auf sich sein, wenn man auf der Flucht vor der Polizei ausgerechnet auf ein umzäuntes Grundstück springt, das keinen Ausgang hat. Das wissen jetzt auch zwei 25 und 28 Jahre alte Lüdenscheider.

Was war geschehen? Gestern um 1.10 Uhr wollte die Besatzung eines Streifenwagens einen Ford kontrollieren, der in Brügge die Volmestraße befuhr. Deshalb setzten sich die Polizisten hinter das Auto. Der Ford beschleunigte daraufhin, bog in die Parkstraße und schließlich in die Straße Am Langen Acker ab. Dort hielt er an. Der 28-jährige Fahrer und sein Kumpel verließen den Wagen und versuchten offensichtlich zu flüchten. Hierzu sprangen sie über einen Zaun auf ein Grundstück, welches auf anderem Wege allerdings dummerweise nicht verlassen werden konnte. So brauchten die Polizisten die beiden Flüchtlinge nur noch einzusammeln.

Ein beim Fahrer durchgeführter Alco-Test ergab einen Wert von 0,54 Promille. Außerdem bestand der Verdacht, dass der junge Mann unter dem Einfluss von Drogen stand. Er musste auf der Wache eine Blutprobe über sich entgehen lassen und seinen Führerschein abgeben.

Bei genaueren Überprüfung des Autos rochen die Polizisten Marihuana. Ein Polizeihund entdeckte kurz darauf das Rauschgift. Nach dem Fund gab der Beifahrer zu, Besitzer des Marihuanas zu sein.

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