Flohmarkt: Regen vertreibt Kunden und Händler

Gute Geschäfte bis elf Uhr, und dann kam der Regen und der Flohmarkt leerte sich rapide.

LÜDENSCHEID ▪ Von wegen ab 11 Uhr scheint die Sonne. Die übliche Ankündigung der Flohmarkt-Organisatoren beim Stadtfest entpuppte sich diesmal nur als frommer Wunsch. Ab 11 Uhr kam vielmehr der Regen.

Erst noch tröpfelnd, dann immer heftiger. Bis sich das Szenarium schließlich zu einem echten Landregen auswuchs und ein Großteil der Anbieter vorzeitig abbaute. Nur gut, dass viele Händler da schon ihre Geschäfte gemacht hatten.Trotzdem sorgte der Wetterumschwung für mehr als nur einen Wermutstropfen bei der Großveranstaltung. Dabei hatte alles so gut begonnen. Mit Sonnenschein, warmer Witterung und allgemeiner Freude am frühen Vormittag. Da stimmten auch die Umsätze noch.

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Stadtfest 2011 Stände und Flohmarkt

Doch ein dunkelgraues Wolkenband kündigte das Unheil schon bald an. Und den bangen Blicken gen Himmel folgte dann tatsächlich die Höchststrafe für jeden Trödelmarkt: Dauerregen. Zwar reagierten Kunden und Händler flexibel und fix auf die Situation – mit aufgespannten Schirmen und Plastikfolien über den Sortimenten. Doch der hartnäckige Niederschlag zermürbte auf die Dauer.

Die Konsequenz: Bereits am frühen Nachmittag war rund die Hälfte der Trödler weg. Flohmarkt-Mitorganisator Günter Isemeyer kann die Leute verstehen: „Das sind ja ganz überwiegend Hobby-Anbieter, die das nur einmal im Jahr machen. Ich kann mich aber auch nicht erinnern, dass wir mal derart schlechtes Wetter beim Stadtfest-Flohmarkt hatten. Dabei war die Stimmung bis gegen 11 Uhr richtig super.“

Allerdings – von den ursprünglich rund 400 angemeldeten Trödlern waren gestern Morgen nur etwa 300 erschienen, wie Isemeyer weiß. Die ungünstigen Wetterprognosen forderten ihren Tribut.

Dennoch ließ sich Isemeyer die Laune nicht verderben: „Wir sehen das sportlich – und freuen uns auf nächstes Jahr.“

Alles andere als sportlich-fair war indes das Verhalten einer Kleider-Händlerin. Die Frau hatte bis zum frühen Mittag bereits 500 Euro umgesetzt   – und verschwand dann ohne ihre Standgebühr zu begleichen.

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