Fischstäbchen im Fuchsbau und der Bärenhöhle

Dachdeckerarbeiten schließen die aufwendige Sanierung ab.

Lüdenscheid - Laura-Marie, Mike Connor und ihre Freunde haben das alte Kinderheim schon in Besitz genommen und ihre Namensschildchen an die Garderoben geklebt. Seit gut einer Woche klingt wieder Kinderlachen durch das Haus, das nach wechselvoller Geschichte jetzt eine Kita mit 40 Kindern in zwei Gruppen beherbergt.

Träger ist das SOS-Kinderdorf, das unterm Dach auch Beratungsbüros unterhält. Dass dies alles an an der Freiherr-vom Stein-Straße 27 möglich geworden ist, ist das Verdienst des Kaufmanns und Investors Gerhard Winkler. Der hat die aufwendige Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes als persönliche Herausforderung gesehen – eine Einstellung, die ihm geholfen hat, den bürokratischen Aufwand zu stemmen.

Forderungen und Vorschriften von Jugendbehörden, Denkmal- und Brandschützern galt es umzusetzen. Dass alles trotzdem im Zeitrahmen blieb, freut den hartnäckigen Investor, den nostalgische Gefühle mit dem Haus verbinden: Als Baby war das Heim kurz sein Zuhause. Auch deshalb war ihm die Sanierung ein Anliegen. Derzeit werden 430 Quadratmeter Dach neu eingedeckt. In einigen Wochen, wenn der Spielplatz fertig ist, ist die offizielle Einweihung.

Derweil ist in der „Bärenhöhle“ und dem „Fuchsbau“, wie die Gruppenetagen heißen, der Betrieb angelaufen. Eine Profiküche im Keller, die für Nachschub von Fischstäbchen und Rindergulasch sorgt, eigene Kinderküchen pro Etage, Finessen wie Speisenaufzug und der denkmalgeschützte alte Waschraum im Keller zeigen: Hier ist etwas Besonderes entstanden. - sum

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