1. come-on.de
  2. Lüdenscheid

Geldsegen für Lüdenscheid

Erstellt:

Von: Hans-Georg Gottfried Dittmann

Kommentare

Im kommenden Jahr bekommt die Stadt Lüdenscheid knapp vier Millionen Euro vom NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung als 2021.
Im kommenden Jahr bekommt die Stadt Lüdenscheid knapp vier Millionen Euro vom NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung als 2021. © Arne Dedert/dpa

Zusätzliches Geld ist nie verkehrt. Vor allem für eine Stadt in der Haushaltssicherung wie Lüdenscheid. Die Höhe des Zuschusses vom Land NRW war aber bereits im Sommer nahezu korrekt kalkuliert worden.

Lüdenscheid – Am Donnerstag teilt das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) mit, dass Sven Haarhaus mit einem Zuschuss von mehr als 36 Millionen Euro – knapp vier Millionen Euro mehr als 2021 – für den Haushalt im kommenden Jahr planen kann.

Doch der Kämmerer muss trotz des kurzfristigen Geldsegens seinen Entwurf nicht ändern, wenn am kommenden Montag, 8. November, der Haushalt für 2022 in den Rat eingebracht wird. „Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen erhalten im kommenden Jahr über 14 Milliarden Euro vom Land. Dies ergibt sich aus der Modellrechnung für das Gemeindefinanzierungsgesetz“, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.

Der Lüdenscheider Kämmerer Sven Haarhaus konnte dank einer sehr genauen Vorab-Berechnung bereits seit dem Sommer mit den Extra-Millionen planen.
Kämmerer Sven Haarhaus konnte dank einer sehr genauen Vorab-Berechnung bereits seit dem Sommer mit den Extra-Millionen planen. © Cedric Nougrigat

„Dieser Modellrechnung geht im Sommer eine Arbeitsbereichsrechnung voraus, die für die Planung verwendet wird“, teilt Stadtsprecherin Marit Schulte-Zakotnik mit. Glücklicherweise habe es in diesem Jahr kaum Abweichungen zwischen den Berechnungen gegeben, lässt Haarhaus mitteilen. „Es kommt aber gelegentlich vor, dass die Berechnungen aus Sommer und Herbst stark voneinander abweichen.“

Der Haushaltsentwurf für das Jahr 2022, der bereits ausgearbeitet ist, müsse daher nicht mehr verändert werden, sagt Schulte-Zakotnik. Die Fraktionen im Stadtrat haben bis zur Ratssitzung am 13. Dezember fünf Wochen Zeit, das Dokument zu studieren und zu bewerten. Die Haushaltsplanung des Vorjahres erstreckte sich auf 542 Seiten.

Auch interessant

Kommentare