Zwei neue Kinosäle

Filmpalast: Ausschuss stimmt Erweiterung zu 

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Lüdenscheid - Es ist zwar erst der Auslegungsbeschluss, der Mittwochabend für die beabsichtigte Erweiterung des Kinos Filmpalast im Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt einstimmig verabschiedet wurde. Aber für Kinobetreiber André Lubba ist es ein weiterer Schritt, um nach der Umsetzung sein filmisches Angebot zu vergrößern und noch vielseitiger zu gestalten.

„Ich will dann auch wieder Filme zeigen, die eher Programmkino-Interessierte ansprechen“, sagte er nach der Sitzung gegenüber den LN.

Doch bis es so weit ist, müssen noch einige Fristen und Vorschriften eingehalten werden. Der Bebauungsplan ist aufgestellt, eine Bürgeranhörung hat bereits stattgefunden, ebenso sind einige Hinweise der beteiligten Behörden in den Bebauungsplan-Entwurf eingearbeitet worden. 

Zwei weitere Säle

Mit dem Anbau an das bestehende Kinogebäude entstehen zwei Säle mit 160 Plätzen. Außerdem müssen zusätzlich 26 Stellplätze geschaffen werden. Darauf hob Jürgen Appelt von Bündnis 90/Die Grünen ab. Denn aus Lärmschutzgründen müssen die Stellplätze um 22 Uhr geräumt sein, um das Wohnumfeld nicht zu stören. „Ist das überhaupt machbar, denn manche Filme dauern ja länger?“ 

Früherer Filmbeginn als Anwohnerschutz

André Lubba, der die Sitzung verfolgte, kündigte aber an, er habe sich darüber bereits Gedanken gemacht: „Wir legen das so, dass es passt und fangen mit den Filmen dann eher als sonst an, meinetwegen um 19.30 Uhr. Das wird schon gehen.“

Christian Vöcks, Fachdienstleiter Stadtplanung und Geoinformation, hatte zuvor betont, dass um diese Einschränkung kein Weg herumführe. „Die Lärmwerte, die für die Nacht ab 22 Uhr vorgeschrieben sind, sind einzuhalten.“ Ansonsten hat laut Verwaltungsvorlage die Lärmprognose gezeigt, dass bei Betrieb des Kinos die bis 22 Uhr geltenden Immissionsrichtwerte eingehalten werden.

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