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Vierter Brand in acht Wochen: Feuerwehr rettet Bewohner aus Mehrfamilienhaus im MK

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Von: Jutta Rudewig

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Zwei Rettungsdienst-Mitarbeiter stehen an einem Rettungswagen.
Zum vierten Mal innerhalb von acht Wochen brannte es an der Kampstraße 12. © Daniel Schroeder

Schon wieder Kampstraße 12: Um 9.43 Uhr geht am Donnerstagvormittag der Alarmruf bei der Feuerwehr ein. An der Kampstraße 12 brennt ein Kellerraum. Die Löschzüge Stadtmitte und Oberrahmede rücken aus, Menschenleben sind in Gefahr. Die Wehrleute wissen, dass der Einsatz nicht einfach wird. Die Straßen dort sind eng.

Lüdenscheid - Ein Kellerraum des Hauses brennt beim Eintreffen der Feuerwehr in voller Ausdehnung. Vor Ort bringen die Wehrmänner zunächst Bewohner aus dem Erdgeschoss und dem ersten Geschoss in Sicherheit. Doch die Bergung der beiden Bewohner des Obergeschosses erweist sich als schwieriger. Der Versuch, die Drehleiter zum Einsatz zu bringen, scheitert, denn einer der Bewohner ist körperlich eingeschränkt. Durch das Treppenhaus ins Freie gebracht werden kann der Bewohner nicht – zu viel Rauch im Treppenhaus. So entscheiden sich die Rettungskräfte für eine Betreuung innerhalb der Wohnung.

Abwasserrohr ist weggeschmolzen

Nach Beendigung der Löscharbeiten stellt sich heraus, dass gleich mehrere Hausinstallationen in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Ein Abwasserrohr ist durch den Brand weggeschmolzen, eine Frischwasserleitung defekt, die Hauselektrik ist ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Kriminalpolizei und Ordnungsamt sind längst schon vor Ort und ermitteln, Brandursache und Schadenhöhe stehen noch nicht fest.

Vierter Brand in acht Wochen

Für die Feuerwehr war's der vierte Brand an der Kampstraße 12. Bereits im November brannte es dort ebenfalls in den Vormittagsstunden. Am 9. und am 10. November des vergangenen Jahres brachen dort Brände aus, die von den Anwohnern gelöscht wurden.

Frau atmet Rauch ein

Die Feuerwehr verhinderte im November die Ausbreitung der Flammen, evakuierte vorsichtshalber die Bewohner. Am 13. November dann der nächste Schock für die Anwohner des Hauses: Abermals schreckte ein Brand die Bewohner auf.

Eine Frau atmete Rauch ein und musste vor Ort vom Rettungsdienst versorgt werden. Vor allem der körperlich eingeschränkte Bewohner im zweiten Stock, so hieß es am Abend seitens der Feuerwehr, macht nach eigenen Aussagen „nachts kein Auge

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