Feuerwehr Oberrahmede: Livemusik und Fackelzug

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Auch diese Damen genossen das romantisch auflodernde Feuer.

Lüdenscheid - Zum traditionellen Sommerfest hatte die Feuerwehr Oberrahmede, Löschzug Zwei, zur Tweer eingeladen. Das Angebot für Jung und Alt stimmte, doch das Wetter spielte nicht mit: Bei lang anhaltendem und zum Teil strömendem Regen blieb der große Ansturm aus. Dennoch: Etwa 300 Gäste zogen hinauf, trotzten dem Wetter und genossen ein insgesamt stimmungsvolles Fest, das viele Attraktionen zu bieten hatte.

So war in einem Zelt mit viel Liebe zum Detail eine gemütliche „Blaulichtbar“ aufgebaut. Strohballen luden zum Sitzen ein, Kerzen und bunte Lichterketten sorgten für stimmungsvolles Licht, und an der Bar herrschte reger Betrieb: Hier waren selbst kreierte Cocktails und Sekt im Angebot. Zwei Bierwagen auf dem Platz waren ebenfalls gut frequentiert und am Grillstand waren selbst eingelegte Steaks, Bratwurst, Krakauer, Pommes und Krautsalat zu haben.

Eine alte Drehleiter aus dem Jahr 1955 zog Interessenten an, die einen Blick in das nostalgische Fahrzeug der Feuerwehr warfen, das mit bunten Fahnen dekoriert war. Ein großes 120 Mann-Zelt bot Schutz vor dem Regen: Hier herrschte über viele Stunden Hochbetrieb. Die Gäste genossen das Miteinander, aßen, tranken und unterhielten sich. Die Wetterfesten unter ihnen blieben draußen an den Bierwagen, durchstreiften das Gelände und lauschten der Livemusik.

Auf der Bühne agierte mit Herzblut die sechsköpfige Band „Comeback“. Mit Frontfrau „Danni“ Daniela Denke, Gitarrist Frank Denke, Charly Hesmer (Akustik-Gitarre und Gesang), Bassist und Sänger Uli Knirsch, Schlagzeuger „Wölfi“ Pohl sowie Jorge Ribeiro an den Tasten gab es abwechslungsreichen, soliden Coverrock von gefühlvollen Balladen bis zu kraftvollem Power-Rock in drei langen Stets.

Sommerfest des Löschzugs 2 Oberrahmede

Gegen 20.30 Uhr starteten die Kinder zu einem Fackelzug in die Umgebung, flankiert von Eltern und Feuerwehrleuten, die später mit ihren Fackeln das große Feuer auf dem Platz entzünden durften. Trotz Regens brannte das Feuer bald lichterloh und bildete eine romantische Kulisse vor dem dunkelblauen Abendhimmel.

Viele Gäste standen mit ihrem Bier in der Hand unter ihren Schirmen, genossen das Panorama, schauten ins knisternde Feuer und beobachteten den Funkenflug zur Livemusik. Zu später Stunde bewies der Schlagzeuger seine Qualitäten als DJ und unterhielt die Gäste mit seiner mobilen Disco: Mit Hits aus fünf Jahrzehnten Musikgeschichte klang das Fest tief in der Nacht aus.

„Schreiben Sie, dass ich mich bei jedem einzelnen Gast bedanken möchte, der gekommen ist“, bat Löschzugführer Frank Thönert, der mit seinem Stellvertreter Lars Kurowski und 33 Kameraden das Traditionsfest mit großem Aufwand vorbereitet hatte. - maya

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