Keine Verletzten / Starke Rußwolke

Mehrstündiger Feuerwehreinsatz bei Hertwig

Lüdenscheid - Ein 6000-Liter-Ölbad geriet Montagmorgen in der Halle der Werkzeughärterei Hertwig (vormals Härtha) in Brand, was zu einem mehrstündigen Feuerwehreinsatz führte. Verletzt wurde niemand.

Zur Schadenshöhe konnte Vertriebsleiter Bernd Windisch am Montag noch keine Angaben machen, auch die Ursache sei „zunächst mal nicht erklärbar und technisch nicht so ganz einfach herauszufinden“. Das normalerweise schwer entflammbare Ölbad habe während eines Standardprozesses – dem Umsetzzen von Bauteilen ins Abschreckbad – Feuer gefangen. Nun setze man alles daran, den Hergang penibelst zu untersuchen.

Am wichtigsten sei, dass letztlich alles glimpflich abgegangen und niemand verletzt worden sei. Die Fertigung sei nur partiell betroffen. „Wir sind in vollem Umfang leistungsfähig“, betonte Windisch. Hauptsitz der Firma ist am Hoher Hagen, deshalb sei man flexibel. Ein Statiker stellte keine akute Einsturzgefahr des Hallenteils fest; der Firmensprecher zeigte sich zuversichlich, in ihr die Arbeit bald wieder aufnehmen zu können.

Brand bei Hertwig, ehemals Härtha

Kurz nach acht Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden. Die war letztlich mit 40 Mann verschiedener Löschzüge im Einsatz. Anfangs waren die Anwohner wegen der starken Rauchentwicklung über Lautsprecherdurchsagen aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Herausforderung sei gewesen, das Öl mit Schwerschaum runterzukühlen, so Feuerwehrsprecher Jörg Weber. Erst danach konnte man die brennenden Dachpappenstreifen im Übergang zwischen zwei Hallenteilen bekämpfen. Das Dach selbst ist aus Metall. Kurz vor Einsatzende gegen Mittag musste die Feuerwehr dann erneut in die Halle vorrücken, weil noch ein Holzverschlag in einer hinteren Ecke brannte. - von Susanne Kornau

Rubriklistenbild: © Kornau

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