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Alarm im Lüdenscheider Rathaus - Gebäude evakuiert

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Von: Stefan Herholz

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Rauch im Lüdenscheider Rathaus
Eine Nebelmaschine simulierte eine Verrauchung im Flur und im Treppenhaus des Lüdenscheider Rathaus. © Sven Prillwitz

Rauchschwaden zogen am Dienstagnachmittag durch die Flure im Rathaus der Stadt Lüdenscheid. Die Brandmeldeanlage löste aus und das Gebäude wurde komplett evakuiert worden.

Die gute Nachricht: Es handelte sich lediglich um einen Probealarm. Mit der unangekündigten Notfallübung wurde überprüft, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sich im Brandfall verhalten.

Kurz nach 14 Uhr ging die Brandmeldeanlage los. Mit einer Nebelmaschine wurde in einem Flurbereich in der 1. Etage des Rathauses sowie im angrenzenden Treppenhaus eine zunehmende Verrauchung simuliert. „Wir wollten der Übung einen möglichst realistischen Charakter verleihen“, erklärte Maren Göttgens, Leiterin der Stabstelle Brandschutz und Gebäudesicherheit, im Nachgang. Die Kreisleitstelle der Feuerwehr und die Polizei waren vorab über den Probealarm informiert worden.

Die Feuerwehr kontrollierte die Lage im und vor dem Lüdenscheider Rathaus.
Die Feuerwehr kontrollierte die Lage im und vor dem Rathaus. © Sven Prillwitz

Mit den Mitarbeitern des Vorbeugenden Brandschutzes der Feuerwehr Lüdenscheid sowie des Bezirksdienstes der Polizei beobachtete Göttgens den Verlauf der Übung im Rathaus, schreibt die Pressestelle der Stadt. Im Fokus stand das Verhalten der Beschäftigten und die Frage, ob sie das Gebäude unmittelbar, geordnet und über die vorgegebenen Fluchtwege verlassen. Göttgens erstes Fazit: „Die Entfluchtung hat unterm Strich gut funktioniert.“ Zu diesem Ergebnis kamen auch Polizei und Feuerwehr bei der Nachbesprechung, die sich an die Übung anschloss.

Göttgens lobte darüber hinaus die Arbeit der im Rathaus als Brandschutzhelfer ausgebildeten Mitarbeitern, die – zu erkennen an gelben Rettungswesten – die Evakuierung koordiniert hatten. Wie für den Notfall vorgeschrieben, versammelte sich das Personal rund um die Wasserschale auf dem Rathausplatz. Dort kontrollierten die Fachdienstleiter, ob alle Kolleginnen und Kollegen aus ihrer Abteilung das Gebäude verlassen hatten. Nach knapp 20 Minuten gab die Feuerwehr das Rathaus wieder frei.

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