Amalie-Sieveking-Haus: Schatzkiste und Schmuckstück

Superintendent Klaus Majoress leitete den Festgottesdienst und sprach den Abschlusssegen.

Lüdenscheid - Gut zwei Jahre sind vergangen seit der ersten Sitzung der Projektplaner. Weitere 56 Sitzungen sollten folgen, bis alles in trockenen Tüchern war. Am Dienstag machten sich zahlreiche Gäste ein Bild von dem Ergebnis, und das kann sich sehen lassen. Für den Neubau des Amalie-Sieveking-Hauses am Annaberg fanden die Gastredner nur lobende Worte.

Pfarrer Eckart Link von der Kreuzkirchengemeinde, in deren Bezirk das Seniorenzentrum nun fällt, sprach von einem Schmuckstück, das die Nachbarschaft aufwerte. Die funktioniert, obwohl der Umzug von der Sedanstraße ins neue Domizil gerade einmal drei Wochen her ist, übrigens schon gut. Marliese Lüling, Kindergartenleiterin der „Schatzkiste“ gleich nebenan, versprach, bald Waffeln für die Senioren zu backen. Zur Einweihung sangen die Kinder schon einmal ein Lied. Da dürften weitere gegenseitige Besuche nur eine Frage der Zeit sein. Mit einem Festgottesdienst, den Klaus Majoress, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg, leitete, hatte die Feier begonnen. Majoress ist gleichzeitig Mitglied des Kuratoriums und Vorsitzender des Verwaltungsrat des evangelischen Pertheswerkes, das Träger der Einrichtung ist. Er sprach auch den Vorstandsvorsitzenden des Trägers, Pastor Werner M. Ruschke an, der zum Ende seiner Dienstzeit in drei Monaten in seinem Heimatort noch einmal eine neue Einrichtung eröffnen könne, was sicherlich ein sehr schöner Abschluss sei.

Landrat Thomas Gemke betonte, das Amalie-Sieveking-Haus sei in der Gesellschaft fest verankert und der Neubau zukunftsweisend. Bürgermeister Dieter Dzewas lobte, in dem Haus herrsche ein guter Geist, der sowohl von dem engagierten Team um Leiter Udo Terschanski als auch von den Bewohnern und ehrenamtlichen Kräften ausgehe. In Anspielung auf den evangelischen Kindergarten „Schatzkiste“, deren Umbau erst kürzlich gefeiert wurde, sei mit dem Amalie-Sieveking-Haus gleich eine zweite Schatzkiste entstanden.

Ralf Lohscheller, Geschäftsbereichsleiter „Süd“ des Pertheswerkes, erklärte, es solle ein Haus mit Wohlfühlatmosphäre sein. Die Basis dafür sei gelegt, jetzt müsse dies alles wachsen. Nicole Balke, Sprecherin des Bewohnerbeirates, sagte, es brauche sicherlich für einige der insgesamt 60 Bewohner noch Zeit und Geduld, bis sie richtig angekommen seien, und schloss: „Herzlich willkommen im neuen Zuhause.“

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