„Wigginghausen“-Konzert für mehr als 900 Gäste

Viele hundert Gäste genossen die Darbietungen der Chöre in der festlichen Schützenhalle.

LÜDENSCHEID - Die festliche Zeit des Jahres ohne das vorweihnachtliche Konzert zugunsten der Lebenshilfe Lüdenscheid – eigentlich undenkbar. Dennoch mussten die Freunde der Veranstaltung im letzten Jahr auf das Konzert verzichten. Umso mehr Besucher kamen am Sonntag zur 31. Auflage der stimmungsvollen Musikveranstaltung.

Mehr als 900 Gäste konnten die Veranstalter und Organisatoren Klaus Tiedge und Heiko Hohage in der Schützenhalle begrüßen. Einmal mehr kamen alle Erlöse der aufwändigen Veranstaltung der „Stiftung Lebenshilfe Lüdenscheid“ zugute, wobei wieder zahlreiche ehrenamtliche Helfer, Institutionen und Firmen das Konzert auf unterschiedliche Weise uneigennützig unterstützten. Eine Neuerung an diesem Abend war der Firma „Tommy Entertainment Eventservice“ zu verdanken, die für ein vollkommen neues, modernes Bühnenbild sowie eine überaus ansprechende Bühnenbeleuchtung gesorgt hatten. Darüber hinaus führte Thomas Gnatowski erstmals als Moderator durch den Abend.

Vor dem Konzert dankte Friedrich W. Linden, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebenshilfe, den zahlreichen Sponsoren und Unterstützern des Abends, insbesondere den Stadtwerken, dem Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid, dem Stern-Center, dem Reisebüro Kattwinkel, dem Musikhaus Auth, der Werbeagentur Stefan Masloff, der Sparkasse Lüdenscheid, den Damen der 5. LSG-Kompanie sowie dem Pächter-Ehepaar der Schützenhalle, Felice und Marion Bucci. Das abwechslungsreiche musikalische Programm machte den Nachmittag schließlich einmal mehr unvergesslich. Auf ebenso feierliche wie kraftvolle Weise führte das Jugendsinfonieorchester der Musikschule zusammen mit dem Lüdenscheider Kammerorchester unter der Leitung von Karin Zabel in den Nachmittag ein. Im Anschluss an einen feierlichen Kanon von Johann Pachelbel verwöhnte der ebenso elegante wie kraftvolle Walzer „Der Schlittschuhläufer“ von Emile Waldteufel die Ohren der Zuhörer. Das Lüdenscheider Männerquartett (LMQ) sowie der Bergstadt-Chor Lüdenscheid eröffneten den umfangreichen Mittelteil, der mit hochklassiger Chormusik bestritten wurde. Einleitend gaben die beiden Männerchöre, die im kommenden Jahr ihre Fusion planen, zunächst einige Stücke als separate Formationen zum Besten, bevor sie zwei Chorwerke gemeinsam anstimmten. Das Lüdenscheider Männerquartett interpretierte unter der Leitung von Stefan Scheidtweiler stimmgewaltig die beiden Weihnachtslieder „Morgen Kinder, wird’s was geben“ und „Winterzeit“, bevor der Bergstadtchor (Leitung: Thorsten Potthoff) feierliche Töne anstimmte, unter anderem Bortnianskis „Tebje Pojem“ sowie das getragene „Trommellied“. Gleich drei Chorgruppen des LKC – der Lüdenscheider Kinderchor, der Jugendchor „deLüKCs“ sowie die Mädels „deLüKCs“ - brachten schließlich die große gesangliche Bandbreite des Lüdenscheider Vereins auf die Bühne. Für die Kinder und Jugendlichen war der Auftritt an diesem Abend auch ein Abschied von Chorleiterin Corinna Gerke, die sich ab dem kommenden Jahr verstärkt anderen Aufgaben zuwenden möchte. Das Finale des Konzertes war einmal mehr dem Musikzug des Versetaler Schützenvereins vorbehalten. Unter der Leitung von Matthias Lipski gaben die Musiker auf gewohnt wuchtige Weise ein Weihnachtslieder-Potpourri zum Besten.

Bei „O du fröhliche“ war das Publikum aufgefordert, mitzusingen, und die rasant dargebotene „Petersburger Schlittenfahrt“ wurde nach begeistertem Applaus des Publikums noch einmal wiederholt.

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