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Ferienende: So starten Lüdenscheider Schulen heute ins neue Schuljahr

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Von: Kerstin Zacharias

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Maske auf Tisch in Schulklasse
Beim Tragen einer Maske setzen die Schulen auf Freiwilligkeit. Eine Pflicht besteht mit Beginn des neuen Schuljahres nicht mehr. © Matthias Balk/dpa (Symbolbild)

Wenn am Mittwoch landesweit tausende Schüler ins neue Schuljahr starten, wird sich für sie im Hinblick auf Corona-Schutzmaßnahmen zunächst einmal nicht viel ändern. Eine Masken- und Testpflicht gibt es - wie schon vor den Ferien - nicht mehr.

Lüdenscheid - Seit Montag gilt in NRW die neue Corona-Schutzverordnung – die Auswirkungen auf den Schulbeginn halten sich jedoch in Grenzen, denn: Vieles bleibt so, wie es bereits vor den Ferien Bestand hatte. Das heißt: Der Großteil der Maßnahmen beruht auf Freiwilligkeit und Empfehlungen.

„Wir haben mit hohen Infektionszahlen aufgehört und fangen auch mit hohen Infektionszahlen wieder an“, schildert Dieter Utsch, Schulleiter des Bergstadt-Gymnasiums, die Situation. „Deshalb werden wir das Tragen einer Maske empfehlen.“ Und das gilt auch für einen freiwilligen Test im Vorfeld des Unterrichtstarts: „Wir empfehlen, dass sich alle Schüler am ersten Schultag einmal vorab zu Hause testen.“

Anlassbezogene und freiwillige Tests

Grundsätzlich gilt: Die Landesregierung stellt Schulen weiterhin kostenlose Antigen-Selbsttests zur Verfügung, mit denen sich Schüler zu Hause „grundsätzlich anlassbezogen“ und freiwillig testen können, schreibt dazu auch die Stadtverwaltung. Sollten sich in der Schule oder in der Kinderbetreuung „offenkundig typische Symptome einer Atemwegsinfektion“ bemerkbar machen, darf das Personal Kinder und Jugendliche vorübergehend vom Schulbetrieb bzw. von der Betreuung ausschließen.

Um das zu verhindern, müssten Erziehungsberechtigte beziehungsweise volljährige Schüler nachweisen, dass ein aktueller Corona-Schnelltest negativ ausgefallen ist. Anlassbezogen dürfe zudem ein Test auch unter Aufsicht des Lehrpersonals erfolgen.

Mehr Eigenverantwortlichkeit für die Schulen

„Mit dem neuen Runderlass wird die Eigenverantwortlichkeit der Schulen gestärkt“, heißt es von René Jaques, Schulleiter des Zeppelin-Gymnasiums, dazu. „Deshalb können wir unsere Schüler nur ermutigen, die Maske zu tragen oder bei Bedarf zu Hause einen Test durchzuführen.“ Aber es gebe eben keine Zwänge mehr. Die noch in der Schule vorhandenen Tests würden den Schüler zur Verfügung gestellt, eine weitere Lieferung sei bereits unterwegs. „Ich fühle mich für den Schulstart in jedem Fall gut gerüstet.“

Eine kleine Teststation wird das Team der Ida-Gerhardi-Schule sowohl am Mittwoch als auch im Vorfeld der Einschulungen am Donnerstag bereitstellen – ebenfalls auf freiwilliger Basis, wie Kathrin Hock, Schulleiterin der Ida-Gerhardi-Schule, deutlich macht. Auch sie habe die aktuellen Empfehlungen des Ministeriums für die Eltern zusammengefasst und dabei auf die Freiwilligkeit bei Tests und Masken verwiesen. Zuletzt seien im Unterricht keine Masken mehr getragen worden.

Reichwein-Gesamtschule stellt am Morgen Tests zur Verfügung

Einen Test wird auch die Adolf-Reichwein-Gesamtschule ihren Schülern vor Beginn des Unterrichts zur Verfügung stellen, macht Schulleiter Sven Arriens deutlich. Zudem bekommen alle Schüler Tests (maximal fünf pro Monat) mit nach Hause, um im Falle von Symptomen einen negativen Nachweis erbringen zu können.

Ansonsten empfiehlt auch Arriens weiterhin eine Maske, vor allem dort, wo die Abstände nicht eingehalten werden können. Grundsätzlich hätte er sich etwas klarere Anweisungen gewünscht, weiß aber auch: „In einigen Wochen werden die Konzepte erneut evaluiert.“

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