HGH feiert 40. Geburtstag

Geschäftsführer Wolfgang Raschilas (r.) begrüßte zum 40. HGH-Geburtstag Gäste aus Firmen und Verbänden.

LÜDENSCHEID ▪ „Die umfangreiche Angebotspalette unseres Unternehmens sprengt jeden Rahmen“, sagt HGH-Geschäftsführer Wolfgang Raschilas gleich zur Begrüßung. Kein Wunder, behauptet sich das Unternehmen – HGH steht für die Initialen des Gründers Hans Georg Hassfurther – doch mit immer neuen Ideen zur Werkzeugbehandlung inzwischen seit vier Jahrzehnten auf dem Markt.

Am Donnerstag feierte Raschilas den runden Geburtstag des Betriebes mit einigen Gästen – darunter auch Karl-Friedrich Waffel, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie, und Claus Hegewaldt, Leiter der Lüdenscheider SIHK-Geschäftsstelle sowie Peter Dilks vom Fachdienst für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften der Stadt. Letzterer konnte sich wie Raschilas, der 1998 die Nachfolge des ausgeschiedenen Gründers übernahm, noch gut an den Umzug zum Freisenberg Ende 2003 erinnern. In exponierter Hanglage liegt das Unternehmen. „Bei guter Wetterlage können wir hier bis zu 30 Kilometer weit gucken“, meinte der Geschäftsführer.

Mit Weitblick, aber auch dem Blick fürs Detail, der beim Werkzeugbau von immenser Bedeutung ist, hat das mittelständische Produktions- und Handelsunternehmen das Produktspektrum zur Fertigung von Präzisionswerkzeugen, auf das der moderne Werkzeugbau zurückgreift, stetig ausgeweitet.

Im Maschinenbereich werden Draht-, Senk- und Startlocherodiermaschinen, Läppstrahlkabinen und Ultraschallreinigungsgeräte entwickelt und geliefert. Neben dem Verkauf von Werkzeugstählen bietet HGH auch das Verbrauchmaterial für die EDM-Technik sowie die Läppstrahltechnik – eine gezielte und ausgetüftelte Oberflächenbearbeitung – an. Seit 1997 ist das HGH ein eingetragenes Warenzeichen, mit dem eigene Produkte gekennzeichnet werden.

Mit Fachvorträgen und einer Betriebsbesichtigung bekamen die Gäste gestern einen Eindruck von der professionellen und präzisen Arbeit, die das HGH-Team leistet, um den steigenden Ansprüchen im Werkzeug- und Formenbau gerecht zu werden. Der Facharbeitermangel ist auch hier spürbar. „Wir brauchen Werkzeugmacher, am besten mit einer Techniker-Qualifikation. Wir haben daher jetzt selbst mit der Ausbildung begonnen“, sagt Wolfgang Raschilas.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare