Aktueller Fall im MK

Größter Fehler von Hauseigentümern und Mietern: Schlüssel verstecken

Eigentlich weiß es jeder. Ein Schlüssel sollte nie außerhalb des Hauses versteckt werden. Es passiert dennoch häufiger als angenommen. Das wissen auch Kriminelle. 

  • Hauseigentümer und Mieter müssen vieles beachten
  • Einer der größten Fehler, die viele machen, betrifft den Haustür-Schlüssel
  • Ein aktueller Fall in Lüdenscheid ist Mahnung und Warnung dafür

Ob unter der Fußmatte, unter einem Blumentopf, im Jalousie-Kasten, an der Garage, im Radkasten, an der Dachrinne, unter Steinen, in Leuchten. Kein Versteck am Haus ist für einen Ersatz-Schlüssel gut genug. Kriminelle suchen gezielt danach und werden auch fündig, wie ein Fall aus dem Märkischen Kreis beweist. 

Die Besitzerin einer Gartenhütte in der Kleingartenanlage an der Germanenstraße in Lüdenscheid hatte den Schlüssel nur vermeintlich gut versteckt, als sie am Montagnachmittag die Anlage verließ. In den darauffolgenden Stunden suchten und fanden Diebe den Schlüssel. Sie öffneten das Garten-Häuschen und bedienten sich an den dort gelagerten Wertgegenständen. Gestohlen wurden unter anderem ein  Laptop und eine Heckenschere, wie die Polizei mitteilte. 

Erst am Mittwochabend kehrte die Besitzerin der Hütte in die Kleingartenanlage zurück und bemerkte den Verlust. Was Eigentümer und Mieter wissen müssen: Ermöglichen sie durch fahrlässiges Verhalten - zum Beispiel durch das Verstecken eines Schlüssels außerhalb des Hauses - den Diebstahl, kann die Hausratversicherung die Leistung verweigern. Die Bewohner bleiben im schlimmsten Fall auf dem Schaden sitzen

Im aktuellen Fall nimmt die Wache Lüdenscheid Hinweise unter Tel. 02351/90990 entgegen.

Ein weiterer Alltagsfehler, der teuer werden kann, machte ein Frau im Lidl in Lüdenscheid. Jetzt ist sie um einige 1.000 Euro ärmer. Mietern droht aber auch von anderer Seite Ungemach, zum Beispiel wenn die Stadt plötzlich die Zwangsräumung androht, um den Vermieter zum Handeln zu zwingen. Eine gute Nachbarschaft ist viel wert: In diesem Fall allerdings gingen die Anwohner zu weit - zumindest aus Sicht der Ordnungsbehörde

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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