Es fehlen noch Zusagen: Wahlhelfer gesucht

LÜDENSCHEID ▪ Es ist keine Wahl wie jede andere. Wegen des überraschenden Termins müssen alle Vorbereitungen auf die Landtagswahlen am 13. Mai in kurzer Frist erledigt sein. Im Lüdenscheider Wahlamt „brummt“ es in diesen Tagen regelrecht. Rund 4000 Bürger haben bereits Anträge auf ihre Wahlscheine im Rathaus eingereicht – per Post oder E-Mail.

Bis morgen, sagte Wahlamts-Chef Wolfgang Padur im LN-Gespräch, soll der Berg abgearbeitet sein. Ab heute bekommen die Wähler ihre Unterlagen zugestellt. Am Wochenende haben die Mitarbeiterinnen Sonderschichten eingelegt, um den massenhaften Anträgen Herr zu werden. Im Telekom-Gebäude machen Wähler seit Montag ihre Kreuzchen.

So routiniert die Fachkräfte der Verwaltung mit den Papierstapeln und der Organisation umgehen, so sehr lastet der Druck auf den Verantwortlichen, schnell Wahlhelfer rekrutieren zu können. 768 Personen werden nach Angaben Wolfgang Padurs für den Wahlsonntag benötigt. „47 Zusagen derjenigen, die wir einberufen haben, fehlen uns noch.“ Darunter elf Wahlvorstände, zwölf Stellvertreter, 13 Schriftführer und elf Beisitzer.

Derzeit legen Padur und seine Leute Reservelisten an, um Absagen kompensieren zu können. Während die Beisitzer überwiegend aus der Bevölkerung rekrutiert werden, stammt der Großteil der Vorstände, Stellvertreter und Schriftführer aus der Stadtverwaltung oder politischen Parteien. Vor allem Helfer, die erstmals dabei sind, sollen ab der nächsten Woche geschult werden. Zu verdienen gibt es auch etwas: Jeder Wahlhelfer erhält 50 Euro für seinen Einsatz.

Freiwillige Helfer können sich für die Reservelisten noch im Rathaus melden, und zwar bei Jürgen Groß unter Tel. 17 12 79 oder bei Randolf Sturm unter Tel. 17 15 50.

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