Digitale Prozesse ermöglichen schnelle Reaktion im Betrieb

FDP-Bundestagsabgeordneter Johannes Vogel bei Screwerk

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Christiane Zibirre zeigt Johannes Vogel Mikro-Schrauben mit dem Durchmesser von nur einem Millimeter.

Lüdenscheid - „Wo entstehen neue Ideen, wo ist es besonders spannend?“ Mit diesen Fragen war Johannes Vogel, heimischer Bundestagsabgeordneter der FDP, bei der Firma Screwerk an der Lösenbacher Landstraße genau an der richtigen Adresse. Denn es ist das am schnellsten wachsende E-Commerce Unternehmen in seinem Wahlkreis.

Die Geschäftsführer Alexander Hoffmann und Heiko Schlabach verkaufen zwar Schrauben, kommen aber aus der „Technologie-Ecke“. Mit ihrer eigenen Datenbank-Software haben sie eine Nische aufgestoßen: „Schrauben gibt es in unendlichen Varianten, aber in kleinen Mengen steht die Bandbreite nicht zur Verfügung. 

So kann ein Großteil des Bedarfs nicht gedeckt werden“, erklärt Hoffmann. Dem Kunden werde ein durchgängiges Sortiment in jeder gewünschten Stückzahl angeboten. Immer im Fokus stehe dabei die Kleinmenge. „An die Schrauben denken die Ingenieure zuletzt.“ So habe Audi eine Sonderedition ihres Sportwagens R8 aufgelegt. Die Schrauben für den Heckspoiler lieferte Screwerk. 

Nur durch digitale Prozesse sei es überhaupt möglich, schnell zu reagieren. „Wenn eine Bestellung heute eingeht, ist das Paket zehn Minuten später an der Rampe.“ Das gesamte Sortiment werde im Online-Shop inzwischen in 15 Sprachen angeboten. „Kunden aus Italien, Frankreich oder Russland fühlen sich natürlich gut aufgehoben, wenn wir in ihrer Sprache auf sie zugehen“, sagt Christiane Zibirre, zuständig für den Ein- und Verkauf. 

Drei Ebenen machen für Hoffmann den Erfolg aus: Dazu zählt, mit kleinen Mengen in die großen Weltmärkte vorzustoßen – „Unsere US-Tochter entwickelt sich prächtig“ –, neue Produkte auf die Plattform zu heben, die ins System passen (Federn, Unterlegscheiben), um damit, drittens, das Wachstum im Mengengerüst zu erhöhen.

Agilität, freier Informationsfluss, Werkzeuge der Digitalisierung – all diese Themen, versprach Vogel dem Unternehmer, sollen mit dem NRW-Digitalministerium von Andreas Pinkwart (FDP) erörtert werden.

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