Peter Oettinghaus macht Rückzieher vom Rückzieher

AfL will nun doch in den Stadtrat

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Peter Oettinghaus

Lüdenscheid – Paukenschlag direkt vor der Wahl am kommenden Sonntag: Die „Alternative für Lüdenscheid“ (AfL) will nun doch in den Stadtrat einziehen. Dies erklärte AfL-Vorsitzender Peter Oettinghaus auf Anfrage unserer Redaktion.

Zur Erinnerung: Die AfL hatte fristgerecht ihre Kandidaten für die Wahlbezirke und ihre Reserveliste beim Wahlleiter der Stadt Lüdenscheid eingereicht. Der Wahlausschuss hatte auch keine Einwände. Allerdings hatte Peter Oettinghaus dann nach der Sitzung des Wahlausschusses erklärt, er und alle Kandidaten seiner Wählergemeinschaft wollten ihre Kandidaturen zurückziehen.

Zur Begründung hatte er berufliche Überlastung angegeben. Dieser Rückzieher war wahlrechtlich aber nicht mehr möglich.

„Aufmunternde Anrufe und Mails“

Bei der letzten Wahl zogen Peter Oettinghaus und seine Ehefrau Monika über die Reserveliste in den Rat ein. Sie führen die Liste auch diesmal an.

Oettinghaus erklärt nun, trotz der ausführlichen Informationen in den Lüdenscheider Nachrichten, dass die AfL nicht antrete, habe er „in den vergangenen zwei Wochen sehr viele wohlmeinende und aufmunternde Anrufe und E-Mails erhalten, in denen das Bedauern auf unseren Verzicht ausgedrückt wurde“. Sollte es also – wie er schreibt: „wider Erwarten“ – für ein Mandat reichen, „werden meine Frau oder ich das Mandat annehmen. Wir würden damit den Wünschen vieler Anruferinnen und Sympathisanten entsprechen.“ Die berufliche Belastung seinerseits habe sich allerdings noch gesteigert.

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