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Fast alle Arbeitgeber aus MK am Start: Wer einen Ausbildungsplatz sucht, findet ihn hier

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Endlich wieder analog: Die Verantwortlichen der Stadt Lüdenscheid – Dirk Aengeneyndt (v. li.), Pia Müller und Franziska Rademacher sowie Bürgermeister Sebastian Wagemeyer – freuen sich auf die Ausbildungsmesse ZAK.
Endlich wieder analog: Die Verantwortlichen der Stadt – Dirk Aengeneyndt (v. li.), Pia Müller und Franziska Rademacher sowie Bürgermeister Sebastian Wagemeyer – freuen sich auf die Ausbildungsmesse ZAK. © Hans-Georg Gottfried Dittmann

Nachdem in den vergangenen beiden Jahren die Lüdenscheider Ausbildungsmesse aufgrund von Corona nur digital durchgeführt werden konnte, findet am Donnerstag und Freitag, 16./17. September, die Ausbildungsmesse ZAK (Zukunft, Arbeit Karriere) wieder als Präsenzveranstaltung im Lüdenscheider Kulturhaus statt.


Lüdenscheid – Doch die Pandemie ist noch nicht überwunden, das merken die Veranstalter bei jedem Detail der Planung. „Unsere Routine-Messe, die wir seit Jahren durchführen, die gibt es nicht mehr“, sagt Pia Müller vom neu formierten Fachdienst Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing.

Die Zahl der vertretenen Unternehmen ist auf 44 mehr als halbiert worden. Vor Corona seien etwa 95 Stände aufgebaut worden, sagt Dirk Aengeneyndt vom Fachdienst Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing. Dafür sei einzig und allein das notwendige Hygienekonzept verantwortlich.

Das Interesse der Betriebe an einer analogen Ausbildungsmesse sei ungebrochen. Daher seien alle Unternehmen, die sich um einen Stand beworben haben, in dem Theaterbau präsent, erklärt Müller, die restlichen Plätze seien fair unter den restlichen Betrieben verteilt worden.

Dickes Corona-Regelwerk

Alle beteiligten Firmen seien mehr als bereit, das dicke Regelwerk der Coronaschutzmaßnahmen zu akzeptieren, wonach auch Kleinigkeiten wie das Verteilen von Gummibärchen oder Getränken verboten ist. „Besser eine Messe mit so vielen Einschränkungen, als überhaupt keine Messe“, zitiert Müller die Unternehmen.

Denn das Covid-Virus hat nicht nur das Privatleben arg eingeschränkt. „In der Ausbildung haben wir jetzt fast zwei Corona-Jahrgänge“, sagt Bürgermeister Sebastian Wagemeyer. So seien nicht nur die Ausbildungsplätze im Vergleich zum Vorjahr von 644 auf 587 gesunken, sondern die Zahl der Bewerbenden sank im selben Zeitraum von 663 auf 503, legt Aengeneyndt dar. Im Märkischen Kreis seien die Zahlen ähnlich. „Mit Blick auf den Fachkräftemangel ist das eine gefährliche Spirale“, zeigt sich Wagemeyer besorgt.

Um möglichst vielen Jugendlichen die Teilnahme an der Messe zu ermöglichen, begann die Organisation bereits vor den Sommerferien. Franziska Radermacher vom Fachdienst Kinder und Jugendförderung trat mit den weiterführenden Schulen in Kontakt, um einen „Fahrplan“ auszuarbeiten. Im Stundentakt soll jeweils eine Schule über drei Eingänge ihre Jugendlichen auf zwei Ebenen verteilen.

Nur 150 Minuten für nicht angemeldete Besucher

Maximal sind 30 Schüler erlaubt. Interessierte können die Messe ohne Anmeldung Donnerstag von 15.30 bis 17 Uhr und Freitag von 14 bis 15 Uhr besuchen. „Anders – aber trotzdem gut“, könne das Motto für dieses Jahr sein, sagt Müller.

Im Kulturhaus gilt die 3G-Regel, Schüler gelten als getestet. Der Ausbildungskatalog ist hier abrufbar. Dort sind auch Kontaktdaten von Ausbildungsbetrieben aufgeführt, die 2021 keinen Stand auf der ZAK-Messe bekommen haben.

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