Fans feiern den ersten Sieg der deutschen Elf noch verhalten

LÜDENSCHEID - Die deutsche Elf hat ihren ersten Sieg bei der Fußball-EM eingefahren, und damit gab es den ersten Grund zum Feiern für die Fans und den ersten Autokorso der EM 2012 in Lüdenscheid - wenn auch mit einer überschaubaren Anzahl von Fahrzeugen.

Lautstark jubelnd, pfeifend und trötend – vereinzelt auch mit Böllern knallend – zogen am Samstag etliche vor allem junge Leute durch die Stadt, aber insgesamt eben doch nicht so viele wie es bei anderen Turnieren in den vergangenen Jahren waren. Die entscheidenden Spiele kommen ja noch.

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Außerdem lud die Vorstellung der deutschen Elf zum EM-Auftakt noch nicht zu euphorischen Begeisterungsstürmen ein. Schließlich gab es mehr als 70 Spielminuten lang eher bange Blicke auf die Fernsehbildschirme und Leinwände in den verschiedenen Lokalitäten. Erst nachdem Mario Gomez das erlösende 1:0 erzielt hatte, löste sich die Anspannung auch bei den Lüdenscheider Fans etwas. Aber richtig erlöst waren alle erst nach dem Schlusspfiff.

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Beim Gang durch die Stadt während des Spiels fiel auf, dass es eigentlich keine Gaststätte oder Kneipe gab, in der nicht irgendwo mindestens auf einem Bildschirm das Spiel zu sehen war. Nach dem Schlusspfiff blieben viele einfach in den Kneipen sitzen und feierten in gemütlicher Runde weiter, anstatt sich den lärmenden Horden anzuschließen. Vielleicht lag es auch an einer mangelnden Großveranstaltung oder an für einen Frühsommerabend kühlen Temperaturen, dass selbst die Autokorsos entlang des Sauerfeldes und an der Knapper Straße immer wieder große Lücken aufwiesen.

Polizeibeamte und Mitarbeiter des Ordnungsamtes achteten an zentralen Stellen darauf, dass Vorschriften eingehalten und keine leichtsinnigen Risikos eingegangen wurden. Besondere Vorkommnisse meldete die Polizei nicht.

Rubriklistenbild: © Baumann

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