Famo-Idee schlägt Wurzeln

Willi Denecke (vorne, 2.v.l.) steht weiter an der Spitze des Famo-Fördervereins. Günter Nyenhuis, Jenny Müller, Werner Giet, Maike Förster und Willy Finke (v.l.) unterstützen ihn. Aktuell zählt der Verein 49 Mitglieder. Beim Start vor zwei Jahren waren es 21

Lüdenscheid  - Es ist fraglos eine Erfolgsgeschichte: Zwei Jahre nach ihrer Entstehung ist die Lüdenscheider Famo-Initiative bereits recht tief im gesellschaftlichen Gefüge der Stadt verankert.

Unterstützung kommt von vielen Seiten. Dass das Projekt keine Eintagsfliege ist, zeigte sich jetzt auch bei der Mitgliederversammlung des Famo-Fördervereins. Bei der ging es vor allem um künftige Aktivitäten in Sachen Familienfreundlichkeit.

Hinter dem Kürzel Famo verbirgt sich bekanntlich der Lüdenscheider Familienmonat, der im vorigen Jahr erstmals über die Bühne gegangen war. Der von Willi Denecke angeführte Famo-Förderverein setzt nun mit Macht auf weitere Aktionen zur Familienförderung,

Das aktuell spektakulärste Vorhaben ist dabei der Familienwald im Stadtpark. Dort steht am 27. Oktober auch das Famo-Familienfest an (wir berichteten). Auf dem Areal wollen bislang 136 Bergstädter Familien ein Bäumchen für ihre neu geborenen Kinder wachsen sehen, wie Willi Denecke nicht ohne Stolz verkündete.

Ein weiteres Projekt der Famo-Freunde: der mit 5000 Euro dotierte Famo-Förderpreis, der erstmals beim städtischen Neujahrsempfang 2014 vergeben wird. Noch bis zum 30. November können sich Einrichtungen und Vereinigungen, die familienorientiert arbeiten, bewerben. Konkret angesprochen sind etwa Schulen, Kindergärten, Jugendzentren, Senioreneinrichtungen und andere soziale Institutionen. Ausdrücklich aufgefordert zur Bewerbung sind auch private Initiativen, allerdings keine Einzelpersonen. Auch der Famo-Förderpreis soll sich fest etablieren und künftig jedes Jahr verliehen werden. Außerdem steht ein Famo-Buch kurz vor der Veröffentlichung.

Klar, dass all das Geld kostet. Deshalb wird Denecke auch nicht müde, auf die Bedeutung von Spenden und Sponsoren hinzuweisen. Und die Anstrengungen des Vereinsvorsitzenden lohnen sich offenkundig. So konnte der Verein inzwischen mehr als 140 000 Euro in Form von Sponsorengeldern und Sachspenden verbuchen.

Oft kommt das Geld von Unternehmen. Der Denkansatz dabei: In Zeiten sinkender Einwohnerzahlen soll Lüdenscheid auch durch die Demonstration von Familienfreundlichkeit sattelfest für die Zukunft gemacht werden. Deshalb fördert auch die Stadt den Famo-Gedanken.

Auch personelle Veränderungen standen bei der Versammlung an. So fungiert jetzt Willy Finke als Stellvertreter Deneckes. Neu im Vorstand sind auch Günter Nyenhuis (Kassierer) und Maike Förster (Schriftführung). Werner Giet und Jenny Müller agieren künftig als Beisitzer.

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