Famo – gemeinsam unterwegs in Lüdenscheid

LÜDENSCHEID - Bei bestem Ausflugswetter ist mit einem umfangreichen Programm der Familienmonat (Famo) eröffnet worden. Hier eine Übersicht über das, was schon war - und das, was noch kommt:

Liebe geht durch den Magen. Am besten bei gemeinsamen Mahlzeiten. Wohl auch deshalb hatten viele Nachbarn die Einladung von BGL-Schulleiterin Annette Meyer und Mensa-Pächterin Karin Krosse zum ersten Stadtteilfrühstück im Bergstadt-Gymnasium angenommen – nur eine von vielen guten Ideen, die nach dem Willen der Famo-Initiatoren Schule machen sollen.

Alles rund ums Famo-Startwochenende:

AOK-Familientag: Kleine Trommler, große Muskeln & gute Laune

Famo-Eröffnung: Ein perfekter Tag für die Familie

„Ganz privat – Familie“: Famo-Herzstück eröffnet

Die Mensa jedenfalls war schon kurz nach der Eröffnung am Sonntag gut gefüllt. Vor allem die BGL-Schüler glänzten durch freundliche Bewirtung und Kinderbetreuung. Um zehn Uhr dann das Kontrastprogramm. Um die Zeit waren die Lüdenscheider zu Familiengottesdiensten, die ebenfalls ganz im Zeichen des Famo stehen sollten, eingeladen. Das Motto: „Familien-Treffen. Am Sonntag. Bei mir. – Gott“. Hier war die Resonanz unterschiedlich, aber so ist es mit altbekannten wie neuen Angeboten, die in den vier Famo-Wochen gemacht werden: Die Familien müssen sie wahrnehmen, nur dann kann auch ein dauerhafter Nutzen entstehen.

Wieder Szenenwechsel: Auf dem Sternplatz lockte am Sonntag der vierte AOK-Familientag mit einem abwechslungsreichen Programm hunderte Besucher an. Sportvereine, Fitnessstudios und Musiker präsentierten sich auf der großen Bühne und sorgten für gute Stimmung. Außerdem konnten sich die Gäste auf dem Rathausplatz beim Menschenkicker, Torwandschießen & Co. vergnügen.

Mehr Bilder der Auftaktveranstaltung:

FAMO Familenmonat in Lüdenscheid: Auftakt

Die Auswahl zeigt: Der Famo vereint Bekanntes und Neues, Angebote, die sich im Stadtleben etabliert haben und solche, die das erst noch wollen. Er definiert nicht zum ersten Mal „Familie“ in dieser Stadt, wie Bürgermeister Dieter Dzewas deutlich machte. Aber er konzentriert viele Aktivitäten auf das eine Ziel hin, die heute so unterschiedlichen Formen von Familie in der Gesellschaft abzubilden. Und Antworten auf ebenso unterschiedliche Bedürfnisse anzubieten.

Rund 130 Veranstaltungen stehen bis zum 27. Oktober unter dem Oberbegriff „1. Lüdenscheider Familienmonat“. Herzstück ist die Ausstellung „Ganz privat – Familie“ in der Städtischen Galerie, die bis zum 13. Januar läuft. Sie wurde am Samstag im Beisein von Sponsoren, Politprominenz aus Bund, Kreis und Stadt sowie vielen Gästen eröffnet. Mit dem Mehrgenerationenchor umrahmte eine neu gebildete Gemeinschaft die Reden musikalisch – ein weiterer neuer Faden im Netzwerk der Familien, an dem nun beständig weiter geknüpft werden soll.

Das Besondere am Famo liegt in der Kombination von privater Initiative und öffentlicher, städtischer Unterstützung. Erst das hat manches erst ermöglicht. Beispiel Familienwald: Jahrelang hatte die Stadt nach einem Grundstück gesucht und nach Geldquellen, Pflanzen und Pflege zu gewährleisten. Vergebens. Famo-Initiator Willi Denecke gelang, woran die Stadt gescheitert war. Er fand Sponsoren für ein Grundstück vor den Toren der Stadt, für die Bäume und die Pflege des Geländes. Und jetzt ist Willi Denecke gespannt, „...wie viele Kinder hier in der Nacht des Famoeröffnungstages auf die Welt gekommen sind.“ Denn für sie werden die ersten Bäume gepflanzt, sie werden der Beginn eines ganzen Familienwaldes sein. - Susanne Kornau

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare