Famo-Familienfest wird verschoben

Zum Abschluss des Familienmonats im vergangenen Jahr pflanzten Sponsor Alexander Kremer, Famo-Vorsitzender Willi Denecke und NRW-Schulministerin Ute Schäfer (v.l.) die ersten Bäumchen. Jetzt sollte es eigentlich weitergehen, doch das große Familienfest muss um einen Monat verschoben werden.

Lüdenscheid - Enttäuschung beim Famo-Förderverein: Er muss sein für kommenden Sonntag geplantes großes Familienfest im Stadtpark kurzfristig um einen Monat verschieben.

Herzstück des Fests sollte die Anpflanzung des Familienwalds mit mehr als 100 Bäumen sein. Doch genau hier liegt das Problem: Die jungen Bäumchen sind noch nicht stark genug, um sie zu pflanzen.

Vereinsvorsitzender Willi Denecke erläutert: „Unsere Garten-Fachleute haben mir erklärt, dass die Natur wegen des kalten Frühjahrs drei Wochen hinterher hinkt – auch wenn man das als Laie mittlerweile nicht mehr auf Anhieb sieht. Die für den Familienwald vorgesehenen Setzlinge sind nicht in Containerboxen gewachsen, sondern in einer Schonung. Und das bedeutet: Etliche von ihnen würden ein Umpflanzen in den Familienwald möglicherweise nicht überstehen.“ Und das will Willi Denecke verhindern: „Stellen Sie sich vor, eine Familie pflanzt ein Bäumchen für ihr neugeborenes Kind und das Bäumchen übersteht den Winter nicht!“

Mehr als 100 junge Elternpaare hatten sich bereits für den Familienwald angemeldet, um dort – im Stadtpark unterhalb des Mercure-Hotels – jeweils einen Setzling zu pflanzen, der mit der Namensplakette ihres Kindes versehen ist. Die Kinder, so die Idee des Famo-Fördervereins – sollen zusammen mit den Bäumen groß werden und „ihre“ Bäume mit ihren Eltern immer wieder besuchen. Der Familienwald soll somit im Laufe der Jahre zu einem Familientreffpunkt werden.

Aufgehoben, das betont Willi Denecke, ist aber nicht aufgeschoben. Am Sonntag, 27. Oktober, wird das Familienfest ab 12 Uhr nachgeholt. Denn dann, das haben ihm die Experten versichert, sind die Setzlinge widerstandsfähig genug. - fin

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