Preis für das „Klingende Haus“ verliehen

Einen Preis gab‘s für das „Klingende Haus“.

LÜDENSCHEID - Für zwölf Kinder des kath. Familienzentrums St. Joseph wurde es ein ganz besonderer Tag. Immerhin stand eine Preisverleihung in der Landeshauptstadt an – und sie machten sich stellvertretend für alle Kinder der Einrichtung auf den Weg nach Düsseldorf. Dort erhielt „Das klingende Haus“, eine Kooperation des Familienzentrums und der Musikschule der Stadt , die Sparda-MusikNetzwerk-Auszeichnung 2012 in der Sparte Nachwuchs.

Als Laudatorin stellte Antje Valentin (Direktorin der Landesmusikakademie NRW in Heek) die Besonderheiten des Projektes heraus. Denn „Das klingende Haus“ wurde dafür ausgezeichnet, dass es das Singen als gemeinsame Sprache für Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Musikpädagoginnen findet. Franz Schulte-Huermann, Leiter der Musikschule, und Eva Gusik als Leiterin des Familienzentrums nahmen die Auszeichnung entgegen. Im Anschluss daran präsentierten die Kinder zwei Lieder.

Seit September 2011 gehen die Musikpädagoginnen Marion Fritzsche und Diane Strehmel einmal wöchentlich in die vier Gruppen der Einrichtung, um mit den Kindern zu singen, Lieder mit Instrumenten zu begleiten und gezielt für geplante Aufführungen ein musikalisches Programm zusammen zu stellen. Kinder, die nicht deutsch als Muttersprache haben, lernen durch das Singen, die Sprache besser aufzunehmen. Einmal monatlich sind die Eltern zum gemeinschaftlichen Singen eingeladen. Für die Erzieherinnen findet 14-tägig eine Stimmbildung und Einführung der geplanten Lieder statt.

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