Dawedeit investiert in neuen Standort

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Geschäftsführer Michael Dawedeit (l.) und Prokurist Hans-Joachim Waibel (r.) gewährten Dr. Matthias Heider einen Einblick in die Fertigung des Unternehmens. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Die Firma Dawedeit, seit mehr als 40 Jahren spezialisiert auf den Werkzeugbau und die Fertigung von Stanz- und Umformteilen, wird seinen Firmensitz von der Lösenbacher Landstraße ins interkommunale Gewerbegebiet nach Heedfeld verlagern.

Diese Neuigkeit erfuhr Dr. Matthias Heider, CDU-Bundestagsabgeordneter, bei seinem gestrigen Besuch in dem Lüdenscheider Familienunternehmen. „Das ist zwar schade für Lüdenscheid, aber dennoch schön, dass Sie in Südwestfalen bleiben. So eine Entscheidung ist wichtig für den Industrie-Standort und sichert Arbeitsplätze in der Region“, machte er denn auch im Gespräch mit der Unternehmensleitung deutlich. Wie Geschäftsführer Michael Dawedeit erklärte, investieren die Verantwortlichen rund sechs Millionen Euro in einen 6000 Quadratmeter großen Neubau, zuzüglich weiterer Investitionen in neue Maschinen. „Nachdem wir 1999 bereits umgezogen sind und unsere Fläche verdoppelt haben, wurde der Standort nun erneut zu klein“, so Dawedeit, der den Betrieb mit seinem Vater, Firmengründer Gunter Dawedeit, führt. Aufgrund fehlender Erweiterungsmöglichkeiten am bisherigen Standort habe man sich um ein geeignetes Grundstück bemüht – und sei nun in Schalksmühle fündig geworden. Wenn alles gut läuft, soll der Umzug mit den derzeit 80 Mitarbeitern sowie der modernisierten Fertigung Anfang nächsten Jahres über die Bühne gehen.

Heider freute sich, dass Dawedeit weitsichtig investiere, denn Erweiterungen am neuen Standort seien ebenfalls möglich. „Diese schnelle Anpassungsfähigkeit zeichnet ein Familienunternehmen aus und ermöglicht es ihnen, auf die immer kleiner werdenden Konjunkturzyklen zu reagieren “, so der CDU-Politiker. Und auch Betriebsleiter Dieter Sudmann betonte, dass das Unternehmen, das in erster Linie für die Automobilzuliefer- und Elektroindustrie tätig ist, kontinuierlich investiert habe, um auf dem Markt und in Krisenzeiten bestehen zu können. Große Chancen, so erfuhr Heider weiter, erhofft sich das Unternehmen von der Mitgliedschaft in der Deutschen Bahnindustrie sowie von ausländischen Kontakten, die man unter anderem beim Deutsch-Amerikanischen Wirtschaftstag geknüpft habe. ▪ kes

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