Famo: Willi Denecke macht Tempo

Ab jetzt Famo-Botschafter: Gebannt und begeistert lauschten die Gäste der Rede Willi Deneckes.

LÜDENSCHEID - Die große Famo-Reise hat an Fahrt zugelegt. Familienmonat-Initiator Willi Denecke hatte für Donnerstagabend zur großen Kick-off-Veranstaltung eingeladen – und Freunde und Unterstützer der vierwöchigen Mammut-Veranstaltung strömten in Massen ins Bürgerforum des Rathauses.

Empfangen wurden die rund 180 Gäste mit einem mitreißenden, hochemotionalen Imagefilm aus dem Hause der am Famo maßgeblich beteiligten Lüdenscheider Werbeagentur David & Goliath. Der Film lieferte einen Vorgeschmack auf das, was die Bergstadt im September und Oktober in Atem halten soll – 120 Veranstaltungen rund um das Thema Familie.

„Noch 141 Tage bis Famo-Start“, war am Ende der Präsentation auf der Riesenleinwand zu lesen. „Es gibt noch eine Menge zu tun“, erklärte Willi Denecke, „aber wichtige Teilziele haben wir bereits erreicht.“ Der umtriebige Lüdenscheider hatte in den vergangenen Monaten viele Unternehmen besucht, um sie von der Idee des Familienmonats zu überzeugen und sie als Sponsoren für das Großprojekt zu gewinnen.

Aber nicht nur von Seiten der heimischen Wirtschaft erfuhr Denecke viel Unterstützung, wie die Auswahl der Gäste zeigte, die der Famo-Chef auf der Bühne begrüßen durfte. Vertreter aus Politik und Verwaltung wie Bürgermeister Dieter Dzewas sowie die CDU- beziehungsweise SPD-Landtagskandidaten und Ratsherren Oliver Fröhling und Gordan Dudas zeigten ihre Begeisterung für das Famo-Spektakel, ebenso wie Klaus Majoress, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg. „Willi Denecke hat uns den Familienmonat vorgestellt – und die Begeisterung sprang sofort auf uns über“, bedankte sich Majoress unter lang anhaltendem Beifall des Publikums beim Famo-Initiator.

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Viel Applaus bekam Denecke auch für die besiegelte Umsetzung eines echten Herzenswunsches: „Wir bekommen einen Familienwald.“ Ihren Ursprung hatte die Idee als „Rotwein-Laune“, wie Matthias Czech, Geschäftsführer der Werbeagentur David & Goliath, betonte: „Ich finde es großartig, dass wir das umsetzen konnten.“ Möglich gemacht hatten den Familienwald die Grafenfamilie von dem Bussche-Kessell und das Gartencenter Kremer.

Inhaber Alexander Kremer erzählte launig von dem Weg hin zum „Ja“ für den Familienwald. Matthias Czech habe ihm im vergangenen Jahr zum ersten Mal vom Famo erzählt – „ein cooles Projekt“ habe der Werber es genannt. Vor wenigen Wochen habe Czech dann von dem „coolen Typen Willi Denecke“ berichtet, mit dem er, Alexander Kremer, doch einmal telefonieren solle. „Das habe ich getan. Und Willi Denecke sagte: ‚Schön, dass ich mal mit Ihnen als einem unserer Hauptsponsoren spreche.’ Ich war erstaunt – habe aber sofort gesagt, dass wir dabei sind. So sind wir Sauerländer: Wir reden nicht viel, wir machen einfach.“ Bevor die gut gelaunte und begeisterte Gästeschar den Abend bei Bier und Grillwürsten ausklingen ließ, schwor Willi Denecke die Familienmonat-Gemeinde noch einmal ein: „Wir sind Familie – und ihr alle seid Famo-Botschafter. Geht raus und erzählt den Menschen davon.“ - HdW

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