Familiäre Stimmung bei der SWTAL

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Gute Laune dominierte am letzten Tag der SWTAL an den Messeständen. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Gute Laune dominierte den letzten Tag der Südwestfälischen Technologie-Ausstellung (SWTAL) auf dem Loh.

Fast alle Aussteller waren vollauf zufrieden mit dem Verlauf der drei Messetage, auch wenn erfahrene SWTAL-Teilnehmer durchaus mutmaßten, dass die Besucherzahlen etwas unter dem gewohnten Niveau lagen. Messe-Organisator Peter Treu bestätigte diesen Eindruck: Rund 3400 Besucher kamen zum Ausstellungsgelände, das sind durchschnittlich 400 weniger als bei den vergangenen Messen. „Einen Grund dafür haben wir noch nicht“, sagte Treu am Sonntag. Möglicherweise liege der in der allgemeinen Wirtschaftslage. Aber der fast durchweg guten Stimmung an den Messeständen tat das keinen Abbruch – das ergaben sowohl die Rückmeldungen, die das Organisationsteam erhielt, als auch die Gespräche, die unsere Zeitung mit einigen Messeteilnehmern führte.

Begeisterung herrschte beispielsweise am Gemeinschaftsstand des Werkzeugbau-Instituts Südwestfalen. Das Konzept, mit 14 Werkzeugbauern gemeinsam an einem Stand auszustellen sei aufgegangen, fasste Peter Treu zusammen. Instituts-Geschäftsführer Michael Neumann war zufrieden, wie gut dieser Stand sowohl von den Unternehmen als auch von den Besuchern angenommen wurde. Er und sein Stellvertreter Matthias Rüter können sich durchaus vorstellen, das so ein gemeinsamer Auftritt ein fester Bestandteil des Instituts werden könnte. Die ausstellenden Firmen waren ebenfalls zufrieden.

Auch von der Firma Hasco gab es Lob für diesen Gemeinschaftsstand. Das Team des Lüdenscheider Unternehmens war selbst sehr zufrieden: „Die SWTAL wird von Mal zu mal besser und interessanter“, hieß es. Viel Spaß am Messestand vermeldete das Team der Meinerzhagener Firma Eno-Plan, und bei Püschel aus Lüdenscheid freute man sich über gute und entspannte Kundenkontakte. Daniel Kühn, Geschäftsführer der Firma Kühn Tec, sprach von einer „Supermesse“. Wie viele andere lobte er die familiäre Atmosphäre, die die SWTAL als regionale Messe fast zwangsläufig mit sich bringt. Einige Aussteller hatten die Kunden zuerst in ihre Unternehmen eingeladen und von dort einen Shuttle-Service zum Loh angeboten, berichtet Treu.

Auch für „Ersttäter“ war die SWTAL ein Erfolg. Jörg Lehmann von der Heedfelder Firma Leo Mess berichtet von „guten Kontakten und netten Gesprächen“, Peter Ruttmann von der Firma Gödde aus Köln (Hoffmann Gruppe) war völlig begeistert: „Super, Spitze!“ Mit einer solchen Resonanz habe er nicht gerechnet.

Gut angekommen sei auch die Aktion der Hauptschule Stadtpark, Gläser zu beschriften. Neben den Firmenbesuchern seien Gruppen mit rund 150 Schülern zur Messe gekommen – auch das weniger als sonst, aber dafür seien die, die da waren, alle durchweg sehr interessiert gewesen, freut sich Treu. Es gab auch neue Phänomene: Peter Treu ist aufgefallen, dass es erstmals bei einer SWTAL eine große Anzahl an Stellenanzeigen gab. ▪ gör

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