Vorsicht, wenn Ihnen jemand Schmuckstücke anbietet!

Falschgold in Lüdenscheid sichergestellt: Verdacht der Steuerhinterziehung

Lüdenscheid - Polizeibeamte kontrollierten am Mittwochmorgen im Lüdenscheider Stadtgebiet einen aus Rumänien stammenden Pkw, dessen Insassen ebenfalls aus dem Balkanstaat stammten. "Der Fahrer führte unter anderem ein Schmuckstück (Goldschmuck) mit, das mit einer entsprechenden Punzierung versehen war. Die Beamten stellten jedoch fest, dass es sich dabei um eine Fälschung handelte", heißt es in einer Pressemitteilung, in der davor gewarnt wird, vermeintlich wertvollen Schmuck auf offener Straße zu erwerben.

Der Rumäne habe den Schmuck zwar niemandem zum Kauf angeboten, sodass ein entsprechender Straftatbestand nicht vorgelegen habe. "Trotzdem wurde die Fälschung sichergestellt, da dieser Tatbestand eine Ordnungswidrigkeit nach dem Feingoldgesetz darstellt. Diese kann mit einer Geldbuße von bis zu 5000 Euro geahndet werden", so die Polizei.

"Zudem hatte der Mann seit längerer Zeit seinen Wohnsitz im Ruhrgebiet begründet, es aber versäumt, den angetroffenen Pkw an seinem Wohnort amtlich zuzulassen. Dieser Tatbestand legt den Verdacht einer Steuerhinterziehung nahe, was die Beamten zum Anlass nahmen, eine entsprechende Strafanzeige aufzunehmen", heißt es weiter.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, "dass das Feilbieten von Goldschmuck auf Parkplätzen von Nahversorgungszentren, an Autobahnausfahrten und Autobahnraststätten eine bekannte Betrugsmethode darstellt. Hier sollte jeder Bürger höchste Aufmerksamkeit walten lassen und bei entsprechenden Feststellungen oder Vorkommnissen unverzüglich die Polizei unter Notruf 110 informieren." - eB

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