Betrugsverdacht

Die falsche Nummer gewählt: Wespennest kostet Mann aus MK ein Vermögen

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Blick in ein Wespennest

Märkischer Kreis - Ein Wespennest unter der Gartenterrasse hat einen Mann aus dem Märkischen Kreis ein kleines Vermögen gekostet. Die vermeintliche Fachfirma, die er anrief, steht jetzt unter Betrugsverdacht. 

Wie die Polizei mitteilte, entdeckte der Mann aus Menden am Pfingstmontag ein Nest der gestreiften Insekten unter seiner Gartenterrasse. Als pflichtbewusster und gesetzestreuer Bürger wollte er den zehn Zentimeter großen Bau nicht zerstören. Schließlich stehen die Tiere unter Naturschutz. 

Mitarbeiter in Engelbert-Strauß-Arbeitssachen

Also schaute er im Internet nach einer Firma und stieß auf ein Angebot - angeblich aus Menden. Am Dienstagmorgen rief er die angegebene Handynummer an. Am Nachmittag standen zwei Mitarbeiter mit Engelbert-Strauß-Arbeitssachen im Garten. 

Hoher dreistelliger Betrag gefordert

Als erstes ließen sie sich einen Blanko-Arbeitszeitnachweis unterschreiben. Dann griffen sie zur Spraydose. 20 Minuten später bekam der Naturfreund die Rechnung über einen hohen dreistelligen Betrag, den er zähneknirschend zahlte. Nach Polizeiangaben war die Summe für 20 Minuten Arbeit höher als 700 Euro. Am Mittwoch erstattete er dann bei der Polizei Anzeige wegen Betrugs.

Der Märkische Kreis hat Merkblätter zum Umgang mit Wespen und Wespennestern verfasst: Die gibt es hier

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