Falsche Auskünfte durch Software-Fehler

LÜDENSCHEID ▪ Ein Fehler in der Computer-Software der Fahrplanauskunft sorgte in den vergangenen Tagen für Verunsicherung bei Fahrgästen der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG). Wer sich bereits jetzt über die für Ende August anstehenden Änderungen informieren wollte, erhielt sowohl über das Internet als auch bei den Geschäftsstellen der MVG nicht immer die korrekten Auskünfte. Aufmerksam gemacht wurde die MVG durch eine Anfrage der LN bezüglich der neuen einseitigen Streckenführung der Linie 44 im Bereich Freisenberg. MVG-Pressesprecher Jochen Sulies teilte mit, dass der Fehler sofort behoben worden sei.

Die fehlerhafte Auskunft über den Server des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) gab an, dass an der Endstation Freisenberg, die künftig von der Fabiolastraße aus angefahren wird, alle Fahrgäste die Busse verlassen müssten. Damit wären die beiden folgenden Haltenstellen für Fahrgäste aus Richtung Innenstadt nicht mehr erreichbar und zum Teil erhebliche Fußwege nötig gewesen. Richtig sei aber, so Sulies, dass Fahrgäste für die weiteren Haltestellen im Wohngebiet Freisenberg ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass sie – trotz Erreichens der Endstation – im Bus sitzen bleiben und direkt weiter fahren können. Der neue Fahrplan sieht keinen längeren Aufenthalt mehr an der Endstation vor. Neu ist, dass entlang des Sauerlandringes künftig nur noch an einer Straßenseite Haltestellen eingerichtet werden.

Über die geplanten Änderungen im Fahrplan und bei der Linienführung informiert die MVG laut Sulies in den nächsten Tagen detailliert. ▪ gör

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