Falck: „Übernahme verläuft reibungslos“

Prof. Dr. Klaus Runggaldier, Geschäftsführer von Falck Deutschland (rechts), und Pressesprecher Christoph Lippay sind zufrieden mit der Übernahme.

Lüdenscheid - Die planmäßige Übernahme des Krankenfahrdienstes in Lüdenscheid durch die Falck Rettungsdienst GmbH ist zum Montag, 1. Juli, „reibungslos, komplikationslos und professionell“ verlaufen. Das berichtet Christoph Lippay, Pressesprecher des Unternehmens.

Von der Johanniter-Unfallhilfe (JUH) sind laut Lippay fünf hauptberufliche Mitarbeiter zu Falck gewechselt. Die anderen, so schreibt er in einer Pressemitteilung, haben bei den Johannitern eine andere Stelle gefunden. Einer der bisherigen Fahrer sei nach Falck-Informationen in einen anderen Beruf gewechselt. Arbeitslos sei somit niemand geworden. Christoph Lippay: „Die Kollegen werden nunmehr von der Stadt umfassend in ihre Aufgaben eingewiesen.“

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Die Falck Rettungsdienst GmbH hat nach Lippays Angaben der JUH und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) ferner die Mitarbeit angeboten – sowohl als Aushilfen als auch als dritte Person auf dem Krankentransportwagen, damit insbesondere die ehrenamtlichen Helfer praktische Erfahrungen für ihren Einsatz im Katastrophenschutz sammeln können. Organisationen und Politiker hätten die große Bedeutung dieser Möglichkeit ja immer wieder betont. Die JUH habe diese Kooperation abgelehnt, das DRK prüfe noch. Lippay: „Viel mehr können wir auch nicht tun.“ – Christoph Lippay betont zudem, dass grundsätzlich interessierte beziehungsweise qualifizierte Lüdenscheider die Firma ansprechen können, wenn sie sich im Krankentransport engagieren beziehungsweise mitarbeiten möchten. Die Telefonnummer hierfür lautet: 02381/996990 (Unternehmenszentrale in Hamm).

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