Fairtrade, frisch und regional: "Schröder's" eröffnet im Dezember

+
Die Außenterrasse des „Schröder's“ an der Altenaer Straße ist nicht zu übersehen. Amalia Schröder und Willi Denecke stecken mitten in den Eröffnungsvorbereitungen.

Lüdenscheid – Der Bau der großen Außenterrasse vor dem Eingangsbereich des Cafés "Schröder's" ist nicht zu übersehen - schon bald soll es an der Altenaer Straße eröffnet werden.

Noch dominieren Abdeckmaterialien und Werkzeuge das Bild im Innern des „Schröder's“ an der Altenaer Straße 3. Die Decken wurden saniert, neue Wände eingezogen, der Boden wird in diesen Tagen verlegt. Nicht zu übersehen ist der Bau der großen Außenterrasse vor dem Eingangsbereich. 

Eröffnen wollen der Lüdenscheider und Visionär Willi Denecke, Amalia Schröder und Rüdiger Völkel ihr Café bereits am 19. Dezember. „Das wird sportlich, aber soweit läuft alles nach Plan“, sagen Willi Denecke und Amalia Schröder. 

Lokale Produkte und wenig Müll

Das Trio setzt auf Nachhaltigkeit, lokale Produkte und Qualität, wie sie sagen. „Wir beziehen unsere Produkte überwiegend regional, kooperieren mit einem Metzger und einem Bäcker hier aus Lüdenscheid und einem Bauern aus Breckerfeld“, sagen sie. „Dort werden wir auch jeden Tag die frische Milch abholen und die Glasflaschen wieder selbst zurückbringen – um so wenig Müll wie möglich zu produzieren.“ 

Die Preise seien zwar teurer als bei vielen Großkonzernen, „aber die regionale Unterstützung soll spürbar sein. Qualität ist uns wichtig“, betont Schröder. Sie betreibt seit 2016 erfolgreich ein „Schröder's Café“ in Olpe, das sie nach eigenen Vorstellungen konzipiert hat. 

"Unkompliziert und familiär"

Gemeinsam mit ihren Geschäftspartnern eröffnet sie in Lüdenscheid nun den zweiten Standort. Langfristig planen sie, ein Franchise-System aufzubauen. Das Lüdenscheider „Schröder's“ wird optisch an das Olper Café angepasst sein, „nicht 1:1, aber sehr ähnlich“. 

„Das Schröder's ist kein klassisches Restaurant, auch wenn wir einige Speisen anbieten werden“, sagen Willi Denecke und Amalia Schröder. „Vor allem ist es bei uns unkompliziert und familiär.“ 

Salate und Sandwiches werden an der Theke vor den Augen der Gäste zubereitet, Kuchen gibt’s täglich frisch gebacken, Kaffee „in bester Qualität“ und fair gehandelt. 

Das Thema Nachhaltigkeit spielt auch in der Ausstattung des Cafés eine Rolle: „Unsere Möbel und Dekorationen sind nicht nur auf alt gemacht“, sagt Schröder. „Wir haben hauptsächlich gebrauchte Stühle und Tische gekauft oder sogar geschenkt bekommen. Da steckt auf jeden Fall mein Herz drin.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare